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Tiefe Impfquote in WinterthurKnapp jede zweite Pflegerin ist geimpft

Die meisten Altersheime in der Stadt Winterthur haben ihre Impftage hinter sich. Bei den Bewohnern ist die Impfquote deutlich höher als beim Pflegepersonal. Doch auch zwischen den Heimen gibt es markante Unterschiede.

Die Mehrheit der Bewohner eines Altersheims lässt sich impfen, aber nur eine Minderheit des Pflegepersonals.
Die Mehrheit der Bewohner eines Altersheims lässt sich impfen, aber nur eine Minderheit des Pflegepersonals.
Symbolfoto: Manuela Matt

Beim Impfen gibt es eine klare Rangordnung: Nach den besonders gefährdeten Personen sind die Pflegekräfte an der Reihe. Nur wollen viele von ihnen den Piks gar nicht, wie verschiedene Umfragen zeigen. Besonders tief ist die Impfbereitschaft in Altersheimen: Laut SRF wollen sich schweizweit nur 40 bis 60 Prozent der Altenpfleger impfen lassen. In manchen Kantonen ist die Quote deutlich tiefer: So berichtete das «St. Galler Tagblatt», dass sich in den Heimen der Region nur jeder vierte bis fünfte Angestellte impfen lässt.

Dieses Muster zeigt sich auch in Winterthur. Die Impfquote bei den Angestellten der fünf städtischen Alterszentren – Adlergarten, Brühlgut, Neumarkt, Oberi und Rosental – liegt aktuell bei 45 Prozent. Die Mehrheit entschied sich also gegen die Impfung. Deutlich höher ist die Impfquote bei den Bewohnern: Laut Sandra Müllhaupt, Sprecherin des Bereichs Alter und Pflege, liegt sie im Schnitt bei 80 Prozent und entspricht den Erwartungen.

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