Zum Hauptinhalt springen

Fall VincenzKommt es zum Deal mit dem Staatsanwalt?

In der Strafuntersuchung zum Raiffeisen-Skandal könnte es zu einer überraschenden Wende kommen. Offenbar sondieren die Anwälte der Beschuldigten Pierin Vincenz und Beat Stocker, ob mit einem Deal allenfalls ein Prozess vermieden werden kann.

Warten auf die Anklage: Pierin Vincenz, ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsleitung der Raiffeisen Gruppe.
Warten auf die Anklage: Pierin Vincenz, ehemaliger Vorsitzender der Geschäftsleitung der Raiffeisen Gruppe.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Der offizielle Teil der Strafuntersuchung gegen den ehemaligen Chef der Bank Raiffeisen und seinen Berater Beat Stocker wurde vor den Sommerferien abgeschlossen. Ein Entwurf der Anklage steht, noch ausstehend sind Beweisanträge der Verteidigung der Beschuldigten. Diese versuchen nun offenbar mit der Staatsanwaltschaft und den Zivilparteien Aduno und Raiffeisen, auf deren Strafanzeige die Untersuchung zurückgeht, die Möglichkeiten eines abgekürzten Verfahrens auszuloten. Ob sie damit um eine Gefängnisstrafe herumkommen, ist allerdings fraglich.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.