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Messerstecher von WürzburgKranker Flüchtling blieb ohne Hilfe

Zeichen der Trauer: In der Würzburger Altstadt erinnern Kerzen an die Opfer des Messerstechers vom 25. Juni.
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Betreuung schien unnötig

«Psychisch extrem auffällig»

Sieht «eklatanten Verdacht» auf islamistisches Motiv: Joachim Herrmann (CSU), der bayerische Innenminister.
62 Kommentare
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    Marc Forster

    Ihre Berichterstattung aus Deutschland schätze ich sehr, Dominique Eigenmann. Dieser Artikel ist aber — ausnahmsweise —etwas verunglückt, finde ich. Als ich den Titel las, war ich zuerst verärgert, wie viele hier im Forum. Ich habe den Artikel dann bewusst aus der Perspektive eines Opferangehörigen gelesen. Dass man nach solchen schrecklichen Verbrechen auch nach möglichen Fehlern der Behörden fragt, ist ok und kann auch im Interesse der Opfer sein, insbesondere was Haftungsfragen betrifft. Der Täter wird nämlich garantiert keine Entschädigungen zahlen können. Ausserdem ist abzuklären, was man verbessern kann, um solche Fälle möglichst zu vermeiden. Völlig verhindern kann man sie nie, sonst hätten wir einen Polizeistaat. Eher unsensibel an dem Artikel ist, dass hier der Anwalt des Täters ausgiebig zitiert wird, mit seinen Thesen zugunsten des Beschuldigten (angebliche psychische Krankheit und angeblicher Drogenkonsum des Täters, angebliche Fehler der Behörden), während das Schicksal und die Sicht der Opfer mit keinem Wort erwähnt werden. Knapp zwei Wochen nach diesen brutalen Verbrechen ist das nur schwer verdaulich, was auch einige Überreaktionen im Forum erklärt. „Gut gemeinte“ journalistische Steilpässe für Xenophobe sollten tunlichst vermieden werden.