Küsnacht

Küsnachter Elektroflitzer lässt weiter auf sich warten

Beim Cityflitzer von der Goldküste ist der Wurm drin. Die Produktion des Kabinenrollers Microlino verzögert sich erneut. Der Grund: Uneinigkeiten mit dem Produzenten.

Die Knutschkugel von der Goldküste lässt auf sich warten. Im  Bild: Der Küsnachter Oliver Ouboter, Entwickler/Projektchef des Microlinos.

Die Knutschkugel von der Goldküste lässt auf sich warten. Im Bild: Der Küsnachter Oliver Ouboter, Entwickler/Projektchef des Microlinos. Bild: Manuela Matt

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Die Microlino AG in Küsnacht muss den eigentlich für April geplanten Auslieferungsstart ihres Elektroflitzers Microlino verschieben. Grund dafür sind Uneinigkeiten mit dem neuen Geschäftsführer von TMI und Eigentümer von Artega, Klaus Frers, über die Qualitätsanforderungen und Entwicklung des Microlinos, wie die Microlino AG am Dienstag mitteilte. Durch den Verkauf des Microlino-Produzenten TMI in Italien – als Teil der Tazzari-Gruppe – an die norddeutsche Artega war die Serienentwicklung ins Stocken geraten. Keiner der ehemaligen Mitarbeiter oder Manager von TMI sei seit der Übernahme durch Artega noch bei TMI tätig, heisst es.

Die Microlino-Crew um Wim Ouboter und seine beiden Söhne Oliver und Merlin habe sich deshalb entschieden, den Start zu verschieben, «um TMI mehr Zeit zu geben, die Entwicklung abzuschliessen und den Microlino kundentauglich zu machen». Bis auf weiteres würden von den über 15000 Vorbestellern noch keine Anzahlungen verlangt. Ein neuer Auslieferungstermin für den Kabinenroller wird in der Mitteilung nicht genannt.

Alle wollten sie es sehen: Im Januar 2018 wurde im Kaufleuten das Vorserienmodel des Küsnachter Elektroflitzer Microlino enthüllt. Video: SDA ()

Erstellt: 14.05.2019, 14:59 Uhr

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MICRO MOBILITY SYSTEMS LTD. (INTERNATIONAL)

Wim Ouboter gründete 1996 in Küsnacht die Firma Micro Mobility Systems Ltd. zur Herstellung von Mini-Scootern. Diese etablierten sich rasch bei Klein und Gross und werden heute von einer Vielzahl verschiedener Anbieter verkauft. Die Firma erzielt mit ihren Kickboards einen Umsatz von rund 60 Mio. Franken in über 75 Ländern und beschäftigt etwa 60 Mitarbeitende, davon knapp 30 in Küsnacht (Laden, Büros und Reparaturwerkstatt). Der Rest verteilt sich auf China, Deutschland, Frankreich und die USA. Das Unternehmen steht nach Angaben von Ouboter auf finanziell gesunden Beinen, sei zu 100 Prozent eigenfinanziert und schreibe von jeher schwarze Zahlen «im siebenstelligen Bereich». Nun soll mit dem Projekt Microlino für die Firma ein zweites Standbein aufgebaut werden.

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