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Warum die Corona-Einsamkeit uns guttut

Menschenansammlungen meiden? In Ordnung. Das «Social Distancing» kann auch bereichernd sein.

So kann man zu sich kommen, wenn man schon für sich allein sein muss: Ein gutes Buch und ein bequemes Sofa. Foto: Getty
So kann man zu sich kommen, wenn man schon für sich allein sein muss: Ein gutes Buch und ein bequemes Sofa. Foto: Getty

An einem Tag im Sommer 1348 flohen ein paar junge Leute, sieben Frauen und drei Männer, vor der Pest, die in Florenz wütete. Ein paar Kilometer reichten ihnen, um sich sicher zu fühlen. Zehn Tage blieben sie in einem schönen Landhaus bei Fiesole und brachten die Zeit gut herum: indem sie sich Geschichten erzählten. Jeder eine pro Tag. Hundert wurden es insgesamt und bildeten eines der grossartigsten und unterhaltsamsten Werke der Weltliteratur: Boccaccios «Decamerone».

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