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Wer war Ferdinand Hodler wirklich?

Der Meistermaler war ein Schürzenjäger, gewiss. Vielleicht auch ein Lumpenprolet. Aber ein blinder Patriot? Mitnichten! Das grosse Portrait.

Dieses Bild wurde 1891 im Musée Rath in Genf aufgehängt – und am nächsten Morgen schon wieder polizeilich entfernt: «Die Nacht» von Ferdinand Hodler. Foto: Keystone
Dieses Bild wurde 1891 im Musée Rath in Genf aufgehängt – und am nächsten Morgen schon wieder polizeilich entfernt: «Die Nacht» von Ferdinand Hodler. Foto: Keystone

Eine Frau und ein Mann warten in Genf auf das Taxi. «Weisst du, wer vis-à-vis im Atelier arbeitet?», fragt der Mann und gibt gleich selbst die Antwort: «Ein sonderbarer Kauz von einem Maler, ein Kerl ohne Bildung und Erziehung, ein ungeleckter Bär. Jeden Tag eine andere Frau. Braune, rote, blonde, junge, alte. Er sagt, das seien Modelle, aber selbst die Hässlichsten sind willkommen. Er glaubt, der grösste Maler der Welt zu sein, nur weil er viel Geld verdient hat. Ein Rohling! Geh nur nie da hinein!»

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