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Lakers stehen am Scheideweg

Sportlich haben sich die Lakers nach dem Abstieg wieder gefangen, neben dem Eis ist die Krise dagegen noch nicht ausgestanden.

«Jetzt sind alle gefordert»: Die Lakers benötigen mehr Geld und eine breitere Abstützung, um langfristig bestehen zu können.
«Jetzt sind alle gefordert»: Die Lakers benötigen mehr Geld und eine breitere Abstützung, um langfristig bestehen zu können.
Manuela Matt, Keystone

Knapp 30 der gut 1200 Aktionäre der Lakers Sport AG, der Trägerorganisation des örtlichen Eishockey-Klubs, folgten am Donnerstagabend der Einladung des Verwaltungsrats und liessen sich «über die Zukunft der Lakers», wie es VR-Präsident Koni Müller formulierte, informieren.

Dass grösste Interesse galt zweifellos den Finanzen – und da vor allem den vom Verwaltungsrat angedachten Sanierungsmassnahmen. Diese sehen einen «Kapitalschnitt» sowie die Zeichnung neuer Namensaktien vor. Konkret: Der Nennwert der bestehenden Papiere wird reduziert (von 100 auf 20 Franken), zugleich 94 000 neue zum Nennwert von 20 Franken verkauft. Der Clou: So bleibt die Höhe des Aktienkapitals in der Bilanz unverändert (2,35 Mio. Franken), was rechtlich von Bedeutung ist, und dennoch fliessen neue Mittel zu (1,88 Mio.).

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