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City-Gastronomie leidetLandbeizen laufen besser als Stadtrestaurants

In teuren, zentralen Lagen sind die Gaststätten wegen der Corona-Krise schlecht besucht – besser haben es Land- und Quartierbeizen, doch die Aussichten sind überall düster.

Die Tische stehen bereit, doch in der Innenstadt wie hier in Zürich blieben sie vergangene Woche  oft leer.
Die Tische stehen bereit, doch in der Innenstadt wie hier in Zürich blieben sie vergangene Woche oft leer.
Foto: Thomas Burla

Es war eine schlechte Woche für viele Wirte des Landes. Die Empfehlung des Bundesrates für Homeoffice und die stark steigenden Corona-Fälle sorgen für leere Tische in den Restaurants. Die Gäste bleiben nicht nur am Mittag fern. Auch am Abend herrscht vielerorts Flaute.

Besonders hart trifft es die Betriebe in den Innenstädten. An den teuren, zentralen Lagen kommen üblicherweise viele nach der Arbeit auf einen Apéro vorbei und essen zu Abend. Diese Kunden fehlten, sagt der Gastrounternehmer Rudi Bindella junior, der Betriebe in Zürich, Basel und Bern führt. «Der Abend ist in der Innenstadt sehr schwach, die Gäste sind verunsichert und fahren nach Hause statt in die Restaurants.»

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