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Interview mit Georg Brunner«Langfristig ist das kein Zustand»

Der Gesamtsteuerfuss in Turbenthal soll von 122 auf 126 Prozent steigen. Gemeindepräsident Georg Brunner (FDP) hat daran keine Freude, erachtet den Schritt aber als nötig. Die Bibliothek sieht er als «grossen Ausgabebrocken».

Gemeindepräsident Georg Brunner sieht das Schlossguet als strategische Reserve.
Gemeindepräsident Georg Brunner sieht das Schlossguet als strategische Reserve.
Foto: Nathalie Guinand

Warum sind höhere Steuern nötig?

Unser Ziel war es, den Gesamtsteuerfuss bei 122 Prozent zu halten. Das haben wir die vergangenen zehn Jahre geschafft. Jetzt sind finanztechnische Änderungen wie das neue Rechnungslegungsmodell HRM2 abgeschlossen, und wir sehen, dass die Situation nicht besser wird. Schon in den vergangenen Jahren hat Turbenthal mit Ausnahme von 2018 insgesamt Defizite geschrieben. Unsere relativ hohe Verschuldung können wir so nicht abbauen. Langfristig ist das kein Zustand. Insbesondere die Schulen verbuchten happige Verluste.

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