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Genfer Auto-Salon kündigt 150 Neuheiten an

Die 89. Auflage steht ganz im Zeichen neuer Technologien. Bis zu 700'000 Besucher werden erwartet.

Ein Biest in Beige: Der neue Lamborghini Aventador SVJ Roadster wird beim 89. Auto-Salon in Genf enthüllt. (5. März 2019)
Ein Biest in Beige: Der neue Lamborghini Aventador SVJ Roadster wird beim 89. Auto-Salon in Genf enthüllt. (5. März 2019)
Pierre Albouy, Reuters
Einzigartig auf der Welt: Den neuen Bugatti La Voiture Noire gibt es nur einmal auf der Welt. Er kostet über 13 Millionen Franken und hat bereits einen Besitzer gefunden. (5. März 2019)
Einzigartig auf der Welt: Den neuen Bugatti La Voiture Noire gibt es nur einmal auf der Welt. Er kostet über 13 Millionen Franken und hat bereits einen Besitzer gefunden. (5. März 2019)
Pierre Albouy, Reuters
Der erste Prototyp: Mit dem neuen Skoda Vision iV präsentiert der Hersteller seine Vorstellung eines elektrischen Autos. (6. März 2019)
Der erste Prototyp: Mit dem neuen Skoda Vision iV präsentiert der Hersteller seine Vorstellung eines elektrischen Autos. (6. März 2019)
Martial Trezzini, Keystone
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Zur 89. Auflage des Genfer Automobil-Salons erwartet die Messe an zehn Tagen zwischen 650'000 und 700'000 Besucher, davon rund die Hälfte aus dem Ausland. Rund 100 Marken sind präsent und präsentieren mehr als 900 Modelle, darunter rund 150 «Welt- oder Europapremieren».

Wenn der Salon auch mit einigen wichtigen Abwesenden konfrontiert ist, so etwa Ford, Opel, Hyundai, Volvo, Jaguar Land Rover, begrüsst er doch auch 34 Newcomer, darunter die russische Marke Aurus oder die chinesische Arcfox.

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen neue Technologien («Smart Cars»), Interaktivität, alternative Antriebsmotoren und Mobilität im weitesten Sinne. Aber auch «Oldtimer» und nostalgische Modelle, welche die Tradition und den Ruf der Veranstaltung geprägt haben, werden nicht vernachlässigt.

Werbung fürs Rahmenabkommen

Bundesrat Ignazio Cassis hat den Salon eröffnet und dabei die Bedeutung der bilateralen Abkommen mit Europa für die Branche in der Schweiz hervorgehoben. Die Automobilindustrie beschäftigt hierzulande 220'000 Mitarbeiter und erzielt einen Umsatz von rund 12 Milliarden Franken und ist eng mit dem «Alten Kontinent» verbunden.

Vor einem grossen Publikum und vor vielen politischen, diplomatischen und wirtschaftlichen Persönlichkeiten aller Couleur hielt der Tessiner eine mit Humor, Emotionen und Ernsthaftigkeit gespickte Rede. Zu letzterem Punkt stellte der Vorsteher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) fest, dass die 20'000 mit dem Automobilsektor verbundenen Schweizer Unternehmen (Garagen, Tankstellen, Karosseriewerkstätten, Subunternehmer) «fast alle im Ausland kaufen» und ihre Produkte auch weit über die Grenzen hinaus verkaufen.

«Deutschland ist sowohl Hauptlieferant als auch grösster Kunde», sagte Cassis. «Es ist daher notwendig, unsere Beziehungen zu Europa zu festigen. Und das ist das Ziel der derzeit diskutierten institutionellen Rahmenvereinbarung» (mit der EU).

SDA/sep

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