Das «Mirazur» ist das beste Restaurant der Welt

Das Lokal in der südostfranzösischen Kleinstadt Menton ist zum Branchenprimus gekürt worden. Aber auch in der Schweiz gibt es Grund zum Jubeln.

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Ein Lokal in der südostfranzösischen Kleinstadt Menton ist zum besten Restaurant der Welt gewählt worden. Das «Mirazur» mit seinem argentinischen Chefkoch Mauro Colagreco wurde am Dienstag in Singapur als Spitzenreiter der San-Pellegrino-Liste der 50 weltbesten Restaurants gekürt.

Chefkoch Colagreco war von dem Titel des britischen Branchenmagazins «Restaurant» sichtlich überwältigt. «Wow, wow, wow», rief er nach der Verkündung der Entscheidung in Singapur aus. Hier ein Eindruck seiner Kreationen, ein Pilz-Tartelette mit Parmesankäse.

Der 42-jährige Argentinier schrieb den Erfolg seiner Küchenmannschaft zu: «Danke, mein Team. Ihr verdient es, all diese Jahre», sagte der Koch. Auf Platz zwei wurde das «Noma» in Kopenhagen gewählt, Rang drei belegt das spanische Restaurant «Asador Etxebarri».

Award für Caminada

Letztes Jahr noch auf Rang 47 muss sich das von Andreas Caminada geführte Restaurant Schloss Schauenstein in Fürstenau zwar mit dem 50. Platz begnügen, betreffend Nachhaltigkeit liegt der Schweizer Koch indes ganz vorne. Caminada wurde mit dem «Sustainable Restaurant Award 2019» ausgezeichnet. Laut den Organisatoren erhielt noch nie jemand zuvor den Award mit derart guten Noten.

Das «Mirazur» unweit der italienischen Grenze war im Januar mit seinem dritten Michelin-Stern dekoriert worden. Das Restaurant serviert Gerichte mit Zutaten aus Colagrecos Garten sowie Fisch und Meeresfrüchten.

Sternekoch

Der argentinische Koch hatte das Lokal 2006 eröffnet, bereits im folgenden Jahr bekam es seinen ersten Michelin-Stern. Der zweite Stern folgte 2012.

Das Magazin «Restaurant» kürt seit 2002 die besten Restaurants weltweit. Die Rangliste basiert auf der geheimen Wahl von mehr als tausend Chefköchen, Restaurantinhabern, Gastronomie-Kritikern und anderen Branchenvertretern aus aller Welt. Kritiker bemängeln allerdings, dass die Kriterien für die Wahl unklar seien. (nag/sda)

Erstellt: 25.06.2019, 22:04 Uhr

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