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Leise Kritik am Eigental-Kompromiss

Obwohl der Kompromiss im Eigental steht, hat der Kantonsrat gestern nochmals ein Postulat dazu überwiesen – «um ein Zeichen zu setzen», sagt der federführende EDU- Parlamentarier Michael Welz aus Oberembrach.

Die bröckelnde Eigentalstrasse soll saniert und für zehn Jahre geöffnet werden, um sie dann in einen Radweg umzuwandeln. Diese Kompromisslösung wurde an einem runden Tisch ausgehandelt. Dies scheint die bürgerliche Mehrheit im Kantonsrat nicht zu überzeugen.
Die bröckelnde Eigentalstrasse soll saniert und für zehn Jahre geöffnet werden, um sie dann in einen Radweg umzuwandeln. Diese Kompromisslösung wurde an einem runden Tisch ausgehandelt. Dies scheint die bürgerliche Mehrheit im Kantonsrat nicht zu überzeugen.
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Der Mist im Eigental ist geführt, die Strasse wird saniert und für zehn Jahre wieder geöffnet, um sie danach in einen Radweg umzuwandeln. Daran ändert auch nichts, dass der Kantonsrat gestern dank einer bürgerlichen Mehrheit ein Postulat des Oberembracher EDU-Kantonsrats Michael Welz mit 97 zu 72 Stimmen überwiesen hat. «Wir wollten damit nur noch einmal ein Zeichen setzen, dass wir nicht einverstanden sind, wie die ­Sache gelaufen ist», erklärt Welz. Er akzeptiere aber die am runden Tisch gefällte Kompromiss­lösung und werde auch nicht dagegen rekurrieren.

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