Zum Hauptinhalt springen

Neue UnterrichtsformenDiese Schulen machen vor, wie Lernen in der Corona-Krise geht

Der Schultag begint mit einem Video-Call an den Lehrer und Tests werden automatisiert korrigiert: Erste Schweizer Schulen nutzten schon vor der Pandemie moderne Unterrichtsformen.

Im grossen Lernatelier der Neuen Stadtschulen in St. Gallen fällt auf: Papier, Hefte und Ordner sind zwar vorhanden, doch die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe nutzen vor allem iPads.
Im grossen Lernatelier der Neuen Stadtschulen in St. Gallen fällt auf: Papier, Hefte und Ordner sind zwar vorhanden, doch die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe nutzen vor allem iPads.
Foto: Neue Stadtschulen

Über eine breite Treppe geht es hoch ins Lernatelier im ehemaligen Kirchenschiff. Dieses erinnert an eine Uni-Bibliothek, jedoch mit individuellen Arbeitsplätzen. Da und dort hängt ein Foto an der Rückwand der Pulte. Vor allem aber fällt auf: Papier, Hefte und Ordner sind in den Räumen der Neuen Stadtschulen in St. Gallen zwar vorhanden, doch die Schülerinnen und Schüler nutzen vor allem iPads. Eine Umstellung zum Fernunterricht, um die Ausbreitung des Coronavirus unter Kontrolle zu bringen, ist hier kein Problem.

Mehrere Kantone sind der Forderung der Corona-Taskforce nachgekommen und dehnen die Weihnachtsferien aus oder stellen in der ersten Woche um auf Fernunterricht. Für Dagmar Rösler, Präsidentin des Dachverbands Lehrerinnen und Lehrer Schweiz, ist jedoch eine Schulschliessung bei den jüngeren Kindern eine «absolute Notlösung».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.