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Lohnzoff wegen CoronaJetzt wehren sich die FCB-Spieler auf Instagram

Mehrere FCB-Spieler veröffentlichen auf Instagram ein gemeinsames Statement. So hätten alle Spieler der 1. Mannschaft im letzten Monat 20 Prozent ihres Gehalts für wohltätige Zwecke gespendet in der Absicht, dass dieses Geld dort eingesetzt wird, wo es aufgrund der Corona-Problematik am dringendsten benötigt wird.
Damit reagieren die Spieler auf den Vorschlag des Clubs, auf 17,5 Prozent des Jahressalärs zu verzichten.
Im September 2019 kaufte der ehemalige FCB-Profi David Degen10 Prozent von Burgeners Anteilen  an der FC Basel Holding AG.
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1,25 Prozent Gehaltsverzicht

Verworrene Situation

8 Kommentare
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    Marc-Reto Wirth

    Das fordernde Verhalten dieser Spieler in einer Zeit, in der ein monatelanger ertragsloser “Lock down” im CH-Fussballbusiness herrscht, verdient die “rote Karte”.

    Arroganz und Selbstüberschätzung sind bei diesem Verhalten offensichtlich, speziell in Bezug auf die vollkommenen überrissenen Saläre, welche der FCB den verwöhnten Spielern bis anhin gewährt hat.

    Der in der FCB Geschäftsbilanz ausgewiesene Betrag für den jährlichen Personalaufwand ist für einen CH-Super League Club im kleinen Schweizer Markt gigantisch und es lässt sich daraus auch abschätzen und von Markt-Experten bejahen, dass FCB-Stammspieler der 1. Mannschaft im Durchschnitt pro Jahr rund 400’000 Franken kassieren (Prämien sowie Nebenleistungen inklusive).

    Einige “Schlüsselspieler” verdienen pro Jahr sogar 1 Million und mehr!

    Uneinsichtige Spieler in diesen Salärkategorien, die keine substantielle Salärkürzung des Clubs in der ertragslosen Fussballbusinesszeit akzeptieren wollen, soll der FCB entlassen.

    Dann können diese Grossverdiener während der Jobsuche nach einem Club der ihre Salärforderungen erfüllt, den max. ALV-versicherbaren Jahreslohn von rund 150’000 CHF -aufgeteilt in 12 Monatstranchen - beziehen und vom Grossverdiener-Vermögens-

    verzehr leben.