Zum Hauptinhalt springen

Londoner Vagina-Museum will Tabus brechen und aufklären

Das Museum eröffnet am 16. November im hippen Viertel Camden Market und richtet sich explizit auch an Männer.

Weltweit gibt es viele Mythen über die weiblichen Genitalien – eine Ausstellung in London will nun aufklären. Das Vagina-Museum im hippen Viertel Camden Market richtet sich explizit auch an Männer.

«Es ist wichtig, alle gleich über die Thematik aufzuklären», sagte Museumsdirektorin Sarah Creed der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag. Die Schau startet am Samstag. Ob Schwangerschaft, Körperbau, Hygiene oder sexuelle Gesundheit: Mythen hätten weitreichende Konsequenzen in der realen Welt, sagte die Gründerin des Vagina-Museums, Florence Schechter. Schechter entwickelte das Museumskonzept, nachdem sie in Island ein Museum für Penisse entdeckt hatte.

Die Schau räumt etwa mit dem Gerücht auf, dass eine Scheidenspülung mit Cola nach dem Sex eine Schwangerschaft verhindern kann. Auch zeige die Schau, dass Vaginas sich selbst reinigen und Schambehaarung hygienisch sei.

Das Museum wurde durch eine Internet-Initiative mit umgerechnet 67'000 Franken finanziert. Es bezeichnet sich als erstes Museum dieser Art in einem Gebäude. In Österreich gibt es seit 2014 ein Online-Museum zum gleichen Thema.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch