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Kommentar zum Südchinesischen MeerMachtspiel im Hinterhof

Chinesische Schiffe haben vor dem Whitsun-Riff Anker geworfen, das zu den Philippinen gehört – eine Machtdemonstration, auf die nun auch die USA geantwortet haben.
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China arbeitet sich Schritt für Schritt vor, es will die Vormacht sein in seinem Hinterhof.

18 Kommentare
    Gottfried Pfister

    "nur mithilfe der USA..." Klingt für mich ziemlich ähnlich wie damals in Haiti um die Jahrhundertwende als sich die USA als Friedenstifterin bei der UN darbot um den ausgebrochenen Bürgerkrieg zu beenden. Erst später deckte eine Kongressuntersuchung auf, dass die USA den Bürgerkrieg durch Finanzierung, Ausbildung und Bewaffnung von Paramilitärs selbst mit initiiert hatten.

    Ebenso beim Inselstreit, wo ohne die zuerst von den USA initiierte Einkreisungsstrategie sowie fast zeitgleich die Zerstörung der Friedensordnung durch einen US-Angriffskrieg die heutige Eskalation wohl kaum geben würde. China trat ja relativ spät in diesen Inselstreit ein, als einzelne Anrainer schon Militärstützpunkte auf umstrittenen Inseln erstellt hatten. Und dadurch für China wichtige Handelswege, aus eigenem Antrieb oder im Auftrag desjenigen der China Einkreisen will, unterbrechen könnten.