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Die Pandemie und ich«Man kann auch via Video trösten»

Wie beeinflusst Covid-19 unser Leben? Menschen aus Winterthur und Umgebung erzählen in dieser Serie von ihrem Pandemiealltag. Heute: Brigitte Hunkeler (43), Suchtberaterin in Winterthur.

Brigitte Hunkeler vor der Integrierten Suchtberatung an der Tösstalstrasse.
Brigitte Hunkeler vor der Integrierten Suchtberatung an der Tösstalstrasse.
Foto: Marc Dahinden

«Auch während des Lockdown stellten wir den Betrieb vor Ort nie ganz ein. Wir bauten neue Beratungskanäle auf, ohne die alten zu schliessen. Aber wir wägten ab, wer ein persönliches Gespräch wirklich braucht. Gerade Menschen ohne Job und ohne Tagesstruktur fielen noch mehr aus der Gesellschaft, weil plötzlich auch das Hobby und die sozialen Begegnungen fehlten.

Anderen war alles zu viel mit Homeoffice, Homeschooling und Konflikten in der Familie. Für diese Klienten waren die Beratungen per Video, Telefon oder Mail eine Erleichterung. Natürlich gab es auch skeptische Stimmen zur Onlineberatung. Doch uns war es sehr wichtig, in dieser schwierigen Zeit mit allen Patienten in Beziehung zu bleiben.

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