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Winterthurerin als «Tatort»-Kommissarin im TV«Man muss in diesem Beruf ein dickes Fell haben»

Am Sonntag läuft der neue Schweizer «Tatort» an. Mittendrin die Winterthurer Schauspielerin Carol Schuler als Kommissarin Tessa Ott. Im Interview verrät sie, was ihre Lieblingsszene ist, ob eine heisse Spur auch nach Winterthur führt und welche Fernsehprojekte als Nächstes anstehen.

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Am Sonntag «brännt Züri» im «Tatort». Nervös?

Ich bin gespannt, wie die Zuschauer unseren ersten Fall aufnehmen, bin aber zum Glück gut abgelenkt, da ich in meinem Kopf schon bei den Vorbereitungen für die nächsten Fälle bin. Die Nervosität
hält sich also in Grenzen.

Das Vorab-Medienecho war ja recht positiv.

Das freut uns natürlich, aber ich weiss, dass sich das schnell wieder ändern kann. Man muss in diesem Beruf ein dickes Fell haben, daran arbeite ich.

Im letzten Interview mit dem «Landboten» haben Sie gesagt, der neue «Tatort» solle Zürichs Abgründe aufzeigen. Inwiefern ist das in «Züri brännt» schon gelungen?

Ich würde sagen, wir schneiden die Abgründe an. Wir zeigen auf jeden Fall ein Zürich, das nicht dem Klischee der schicken und sauberen Bankenstadt entspricht. Es geht um die Elite, die sich gegenseitig Jobs zuschanzt, um Klassenunterschiede und um Polizeigewalt. Aber das ist ja erst der Anfang.

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