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Klare Forderung aus ZürichMauch will Maskenpflicht in Zürcher Läden

Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch fordert, dass der Kanton die Maskenpflicht ausweitet. Doch dieser zögert.

Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch bei einer Debatte im Kantonsrat.
Zürichs Stadtpräsidentin Corine Mauch bei einer Debatte im Kantonsrat.
Archiv: Dominique Meienberg

Die Corona-Infektionen nehmen im Kanton Zürich stetig zu, stark betroffen ist die Stadt. «Zürich befindet sich in einer besorgniserregenden Lage», sagt Stadtpräsidentin Corine Mauch im Interview mit der «NZZ am Sonntag». Sie erhebt Forderungen an den Kanton: «Es braucht eine Ausweitung der Maskenpflicht, beispielsweise in den öffentlichen Gebäuden oder Läden.» Der Regierungsrat habe das «zur Kenntnis genommen».

Gehandelt hat er aber noch nicht, anders als Genf oder Basel. Auch Bern fasst zusätzliche Massnahmen ins Auge. Mauch drängt zur Eile: «Wir müssen agieren, bevor uns die Kontrolle entgleitet. Je länger wir bei steigenden Fallzahlen warten, desto schwieriger wird es.» Weiter sagt sie im Interview: «Niemand hat ein Interesse daran, dass Zürich zum Risikogebiet erklärt wird. Und niemand will, dass immer mehr Menschen in Quarantäne müssen, das würde auch den Unternehmen massiv schaden.»

Die Maske schütze nicht total. Aber sie schütze überall. Andere Kantone wie Genf oder Basel setzten bereits darauf. Die Pandemie sei nicht vorbei. «Wir müssen wachsam und vorsichtig bleiben. Insofern hat die Maske auch eine symbolische Bedeutung. Sie macht die Präsenz des Virus sichtbar», sagte Mauch.

(sda/red)