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SRF-Chefin Nathalie Wappler im Interview«Mehr als doppelt so viele Junge schauen die ‹Tagesschau›»

Seit einem Jahr ist Nathalie Wappler die Chefin des Schweizer Radios und Fernsehens. Seit drei Wochen ist sie auch eine Krisenmanagerin. Sie sagt, wie sie den Betrieb mit 3000 Angestellten meistert, Moderatorinnen beruhigt, die sich nicht selbst schminken wollen – und was im TV-Programm eingespart und ausgebaut wird.

«Frauen in Führungsjobs gelten in der öffentlichen Wahrnehmung häufig entweder als zu kalt oder zu weich», sagt SRF-Direktorin Nathalie Wappler.
«Frauen in Führungsjobs gelten in der öffentlichen Wahrnehmung häufig entweder als zu kalt oder zu weich», sagt SRF-Direktorin Nathalie Wappler.
Foto: Keystone

Sie tragen in der derzeitigen Ausnahmesituation grosse Verantwortung. Gibt es Momente, wo Sie daran zu nagen haben?

Ich bin mir dieser Verantwortung sehr bewusst: 3000 Leute und dazu ein Betrieb, der dem Service public verpflichtet ist. Und auch ich bin, wie so viele derzeit, im Homeoffice, da stellt sich natürlich die Frage: Wie organisiert man das?

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