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Bezirksgericht und CoronaMehr Prozessverschiebungen und mehr Scheidungen in Winterthur

Das Bezirksgericht Winterthur musste wiederholt Prozesse vertagen, weil jemand krankheitsbedingt nicht erschienen war. Zudem gibt es mehr Scheidungen.

Diese Tür bleibt seit März 2020 öfters geschlossen, als sie sollte: Beim Bezirksgericht Winterthur häufen sich die Prozessabsagen wegen Krankheit.
Diese Tür bleibt seit März 2020 öfters geschlossen, als sie sollte: Beim Bezirksgericht Winterthur häufen sich die Prozessabsagen wegen Krankheit.
Foto: Madeleine Schoder

25. Januar 2021
Der Altstadt-Amok

Der Mann, der im Sommer 2020 mehrere Passanten in der Altstadt mit dem Tode bedroht hatte, einen Mann gewürgt und mit einem Taschenmesser rumgefuchtelt hatte, hätte sich vor dem Bezirksgericht Winterthur verantworten müssen. Eine Verhandlung? Fehlanzeige, der Prozess wurde kurz vor Beginn verschoben, eine Anwältin war krank.

27./28. Januar 2021
Der Stadtwerk-Prozess

Gegen den ehemaligen Direktor und den ehemaligen Finanzchef von Stadtwerk Winterthur wird Anklage wegen Urkundenfälschung im Amt erhoben. Im Frühling 2016 hatte der «Landbote» publik gemacht, dass es zu Unregelmässigkeiten rund um die Stadtwerk-Beteiligung Wärme Frauenfeld AG gekommen war. Der Stadtwerk-Direktor und sein Finanzchef wurden beurlaubt und später entlassen. Im Zug der Affäre trat auch der damalige Stadtrat Matthias Gfeller zurück. Der Prozess in diesem Januar? Wegen einer Erkrankung verschoben.

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