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Eine Iranerin erzähltMein Leben als Frau im Reich der Mullahs

Alle Bilder stammen aus einer Fotoarbeit über das sich wandelnde Selbstverständnis iranischer Frauen: Somayeh (rechts) und ihre Tochter.
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Ich war ein Teenager, der in einer kunst- und kulturliebenden Familie aufwuchs. Ich hatte keine Vorstellung von der frauenfeindlichen Wirklichkeit der iranischen Gesellschaft.

Jugend unter Scharia-Regeln

Der Krieg begann. Mein Bruder, neunzehn Jahre alt, musste zur Armee. Meine Mutter war nicht länger eine liebe, lebhafte Frau. Ihr Sohn war nun Soldat, konnte jeden Moment an die Front geschickt und getötet werden.

Safoura, Geschäftsführerin eines Cafés in Teheran und studierte Softwareentwicklerin.

Im Alter von vierundzwanzig Jahren, als ich mein Neugeborenes in den Armen hielt, fühlte ich mich wie fünfzig oder sechzig.

Aus der Sicht eines Scheidungsrichters – eines gläubigen Muslims also, für den die Überlegenheit des Mannes ausser Zweifel stand – war ich eine verantwortungslose, rechtlose Frau, die sich weigerte, in ihrer Ehe auszuharren.

Mercedeh ist Direktorin einer Kunstschule im Norden Teherans.

Rettung Europa

Selbst in der Schweiz betrachtete ich mich lange Zeit als ein exotisches Wesen. Gab man mir einen Auftrag, dachte ich, dies liege daran, dass ich eine Frau aus einem fremden Land war. Mit meinen Fähigkeiten hatte das nichts zu tun.

Triumph und Suizidgedanken

Auf dem Podium kam ich mir vor wie eine Angeklagte, die schliesslich freigesprochen worden war: Seht! Meine Arbeit hat gesiegt, nicht mein Geschlecht!

Endlich angekommen

15 Kommentare
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    Pfister Olga

    ich wüsste gerne, wie das Verhältnis zu ihrer Tochter heute ist und ob die Tochter ein besseres Leben hat