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Auf originelle Art so ganz normal

«Es ist so angenehm normal hier», sagt die Begleiterin, nachdem wir im Wirtshus zum Wyberg freundlich begrüsst wurden und auf der Terrasse in der Abendsonne sitzen. Koch Martin Aeschlimann erreicht mit seinem «Gourmetstübli» nämlich 13 «Gault Millau»-Punkte – aber abgehoben ist hier deswegen gar nichts.

In der Speisekarte der Wirtsstube bietet das Restaurant auch einfachere Gerichte an, die aus derselben Küche wie die Gourmetgänge stammen. Saisonal im Angebot ist zudem die Bali-Speisekarte mit exotischeren Angeboten.Wir bestellen Kalbsleber auf Salatbeet mit Himbeeressig und Nussöl (18.50) und hausgemachte Hummer-Ravioli an leichter Rahmsauce (21).

In beiden Fällen überzeugen die Saucen, die sehr fein abgeschmeckt sind und mit Brot aufgetupft werden – auch wenn der Himbeeressig jetzt nicht speziell hervortritt. Die Leber ist schön rosa gebraten und die Hummerfüllung sehr schmackhaft. Dass die Ravioli selbst gemacht sind, merkt man auch daran, dass die Konsistenz des Teigs nicht überall genau gleich ist.

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