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Ein Ersatz für den See muss her

Der Sommer wird heiss. Das sagt nicht nur der Zürcher Böögg, der am diesjährigen Sechseläuten etwas mehr als 20 Minuten brauchte, bis sein Kopf explodierte. Vor drei Jahren brauchte er nur wenig länger. Und der Sommer wurde sonnig, heiss und trocken. Und wer nichts auf die Vorhersagen des Böögg gibt, dem sei gesagt: Klimamodelle kommen auf das gleiche Ergebnis.

Nur gut, dass die ersten Badis in der Region schon morgen öffnen. Weniger gut ist, dass die Suche nach qualifizierten Bademeistern immer schwieriger wird. Für diese Saison ist es nochmals gut gegangen. Die offenen Stellen in den Badis auf dem Land konnten besetzt werden. Auch sämtliche Kiosk­pachten sind wieder vergeben. Sogar in Rickenbach, wo bis vor kurzem noch jemand fehlte.

Pächter mit Rettungsschwimmerbrevet gibts vielleicht schon

Auf Snacks und Getränke könnten die Badegäste ja noch verzichten. Oder der Bademeister gibt mal ein Glace heraus. Umgekehrt wird es schwieriger. Pächter mit einem Rettungsschwimmerbrevet gibts vielleicht schon. Wenn der aber immer zuerst den Kiosk schliessen muss, bevor er einen Köpfler ins Wasser macht, dann verliert er genau jene wertvollen Sekunden, die es zum Lebenretten gebraucht hätte.

Ohne Bademeister keine Badi respektive eine geschlossene Badi. Wie das letztes Jahr in Rickenbach geschah, als der Meister krank wurde. Gut, dass es als Variante noch Badeseen gibt. Wenigstens vorläufig. Denn mindestens einer wird in den nächsten Jahren zuwachsen: der Braui­weiher in Weisslingen. Weil die Gemeinde den Kampf gegen die Wasserpflanzen aufgegeben hat.

Als Alternative böten sich die Bohrlöcher an, mit welcher die Nagra bald das Weinland verlocht. Doch wegen ihres Durchmessers reichen sie höchstens für ein Fussbad. Einiges grösser würde die Kiesgrube in Tagelswangen. Statt sie später mit Bauschutt zuzuschütten, könnte der Landbesitzer einen Natursee daraus machen, mit einem WC ausrüsten und einen Badefünfliber verlangen.

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