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Gruss aus Winti, Frau Frauchiger!

Wenn es im Büro still und stiller wird und draussen bei 35 Grad sich nur auf der Baustelle etwas bewegt, dann sind Ferien und der Stadtverbesserer hat wenig zu erzählen.

Müde blättert er in der Steinberggasse Zeitungen durch. Immerhin: Pünktlich zu den Musikfestwochen kehren Winterthurerinnen und Winterthurer ja wieder zurück. Doch nicht alle, wie der Stadtverbesserer im Toggenburger Tagblatt lesen musste.

Der Entscheid von Winterthur wegzuziehen sei Frau Früchinger leicht gefallen, war da zu lesen.

Das Ehepaar Frauchiger hatt sich vor 25 Jahren in ihrem ursprünglichen Feriendomizil in Wildhaus niedergelassen, im Gründli-Quartier, ganz ohne Winterthur eine Träne nachzuweinen. «Wir waren von Anfang an im obersten Toggenburg gut integriert, dies dank der Zugehörigkeit zum Curling, zu den Schützen und den Jägern», verriet Frau Frauchiger dem Lokalblatt. «Wie eine grosse Familie» lebe man hier. Der Entscheid von Winterthur wegzuziehen, wo sie und ihr Mann das Bahnhofbuffet leiteten, sei ihr daher leicht gefallen.

Einem anderen Winterthurer wiederum konnte die Heimreise offenbar nicht schnell genug gehen, wie der Stadtverbesserer aus dem Oltener Tagblatt erfuhr. Mit seinem Schleppflugzeug M7-235 verpasste ein Pilot beim Start in Grenchen eine Abbiegung, blieb mit dem Fahrwerk an einem Rollwegschild hängen, kippte, touchierte mit dem Propeller die Grasnarbe und konnte seinen vorher frisch gewarteten, nun frisch demolierten Einmotorer gleich wieder in Grenchen stehen lassen, statt den Flugplatz Hegmatten anzusteuern.

Wie auch immer, liebe Frau Frauchiger, besuchen Sie uns mal wieder. Am besten zwischen dem 7. und 18. August, wenn Winterthur ganz «Familie» ist. Und nehmen Sie den Zug. (^^

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