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Kaffeebar, noch mehr Bar, wunderbar

Warum es auch im Büro eine Bar braucht, schreibt Nicole Döbeli in der Landluft.

Der Greuterhof in Islikon will eine Kaffeebar bauen. Diese Idee sollten sich rundherum alle zu Herzen nehmen. Es gebe zu viele Vorschriften von zu vielen Ämtern, heisst es oft, wenn irgendwo gebaut wird. Dabei wäre doch vor allem eines wichtig: die richtige Bar. Die Kaffeebar im Greuterhof soll von Jugendlichen geführt werden – eine perfekte Symbiose. Wo sonst soll ein Lebewesen, das rund 18 Stunden Schlaf pro Tag braucht, wach genug werden, um einem Job nachzugehen?

Viel weniger Schlafbraucht das artverwandte Primarschulkind. So wach sind die kleinen Schülerlein manchmal, dass der Fokus leidet. Wenn dann noch der Platz knapp ist, wie derzeit in Elsau, wo sich die Kinder im Flur beschäftigen müssen, dann kann es zu Streitereien kommen.

Ist die Glühweinbar im Büro erst errichtet, kann die Moral um ein Vielfaches gesteigert werden.

Hier braucht es offensichtlich eine Honigmilchbar. Schmeckt süss, enthält regionale Zutaten und beruhigt. Was ist mit den klebrigen Fingern, fragen Sie? Nun, wenn das Kind am Tisch haften bleibt, ist der Fokus auch gewährleistet. Die Lehrperson kann am Ende des Schultags mit einem Feuchttüchlein die Runde machen und die Schüler in die Freiheit entlassen.

Dem ausgewachsenen Exemplar Mensch kann ebenfalls durch die richtige Art von Bar geholfen werden. Dafür sollte nicht bis zum Feierabend gewartet werden. Ist die Glühweinbar im Büro erst errichtet, kann die Moral um ein Vielfaches gesteigert werden. Gerda fragt Freddy zum siebzehnten Mal nach demselben Dokument? Stört Freddy gar nicht, Freddy hat drei Becher Glühwein intus und ist stressresistent. Gut, Moral allein reicht nicht, arbeiten sollte man trotzdem. Glühwein enthält zum Glück viel Zucker, und so bleibt auch im Büro der Fokus am Arbeitsplatz und die Chefin befreit Freddy am Abend mit dem Feuchttüchlein.

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