Zum Hauptinhalt springen

Kein Hallenbad heisst auch: kein Unterwasser-Rugby

Noch ist Winterthur am Rätseln, was denn nun am Wochenende zu diesem deutlichen Nein zur Traglufthalle geführt hat. War es die bildliche Verteufelung des energiespeienden Ballons im Quartier? Das fehlende politische Bewusstsein der Sporttreibenden? Das dünne Engagement des Dachverbands der Sportvereine?

Der Stadtverbesserer möchte drei Dinge in die Diskussion einbringen, die nun zu beachten sind. Erstens und zweitens betreffen das Lernen. Der Stadtverbesserer hat neue Wörter gelernt. Er wird Kinder und Enkelkinder künftig nicht mehr fragen: «Gömmer is Schwümbi?»

«Was hältst du von einem Besuch der Wasserfläche im Olympiabecken?»

Sondern vielmehr wird er sagen: «Was hältst du von einem Besuch der Wasserfläche im Olympiabecken?» Zweitens regt er an, im Sommer künftig mehr Schulschwimmlektionen anzusetzen und im Winter weniger. Der Stadtverbesserer erinnert sich düster daran, dass es einst möglich war, schwimmen zu lernen, als Winterthur noch kein Hallenbad hatte.

Drittens möchte er erwähnen, dass das Nein zur Traglufthalle nicht nur Rettungsschwimmer, Schwimmerinnen und Wasserball-Treibende betrifft, sondern auch eine weitere Wassersportart in Winterthur praktisch verhindert: das Unterwasser-Rugby.

Der Stadtverbesserer kennt einen UWR-Kämpen aus Kriens, denn in Luzern wird seit 1972 Unterwasser-Rugby gespielt (siehe Uwr.ch). Winterthur wird mangels gedeckter Wasserfläche so bald wohl keinen UWR-Topclub haben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch