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Schlafen wie CR7

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Cristiano Ronaldo, 33 Jahre alt, hat die Fitness eines 20-Jährigen, war dieser Tage zu lesen. Und das Geheimnis seiner jugendlichen Fitness wurde gleich mit gelüftet: Dahinter steckt viel Disziplin – und Schlaf in Intervallen.

Wie bitte, in Intervallen?, werden Sie jetzt sagen. Ja, ganz genau. CR7, wie ihn seine Fans nennen, schläft fünfmal alle 24 Stunden, und zwar jeweils für 90 Minuten. Er soll sich das bei seinem früheren Teamkollegen Ryan Giggs abgeschaut haben, der seine Karriere bis zum 40. Geburtstag ausdehnen konnte, vielleicht auch wegen seiner Schlafgewohnheiten.

Winterthur im CR7-Rhythmus, das wäre eine ganz andere Welt.

Bevor Sie das Ganze jetzt mit einem Lachen wegwischen oder auf jene Sportler verweisen, von denen keine Schlafanomalien überliefert sind (Quarterback Tom Brady zum Beispiel oder NBA-Spieler Dirk Nowitzki, beide 40 und nach wie vor aktiv), seien drei Dinge gesagt.

Erstens: Wer einen so perfekten Fallrückzieher hinbekommt wie CR7 gegen Juventus Turin in der letzten Champions-League-Saison, der muss sich nicht rechtfertigen.

Zweitens: Auch anderes im Leben funktioniert in Intervallen – oder essen Sie etwa bloss einmal am Tag?

Und drittens: Babys und Kleinkinder schlafen auch so, und wissen wir nicht alle, wie viel Energie der Nachwuchs hat?

Während dem FCW 400 Millionen Euro fehlen, um Ronaldo zu engagieren, ist es eine Überlegung wert, die CR-Siebenschläfergewohnheit gratis und franko hierher zu transferieren.

Winterthur im CR7-Rhythmus, das wäre eine ganz andere Welt. Die Musikfestwochen müssten nie mehr den Schlaf der Anwohner stören, sondern einfach 90-minütige Pausen zwischen die Auftritte legen. Die Gasse würde zur Schlummergruppe, das Festival zur Pyjamaparty. Zeitversetzte CR7-Power-Naps vertrieben den Dichtestress und belebten die Nacht.

Narkoleptikern würde das Stigma genommen und Eheleuten die Ausreden, bei fünf möglichen täglichen Schäferstündchen. Und wer vor lauter Sommerloch und Hitze im Büro einschläft, müsste sich noch nicht mal mehr rechtfertigen.

(Der Landbote)

Erstellt: 25.07.2018, 14:36 Uhr

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