Zum Hauptinhalt springen

SVP büsst für ihre Ideenlosigkeit

Die Sensation ist perfekt: Die SVP ist nicht mehr in der Illnau-Effretiker Exekutive vertreten. Sie hat nicht nur ihren frei werdenden Sitz nicht verteidigen können, sondern auch noch zwei weitere Sitze verloren.

Der Bisherige Reinhard Fürst hat der Partei mit seinem ­Rücktritt zu einer Zeit, da die Behörde verkleinert wird, einen Bärendienst erwiesen. Dass die SVP mit dem Kyburger Thomas Schumacher auch noch einen Unbekannten ins Rennen ­geschickt hat, war zusätzlich ­ungeschickt.

Mathias Ottiger und Urs Weiss zahlen nun die Zeche für die ideenlose SVP-Politik der letzten vier Jahre. Sparen und Steuerfusssenkungen alleine sind kein politisches Programm. Die ­Partei hätte neue Ideen bringen müssen.

Offenbar wollen die Wähler den Fokus wieder mehr auf ökologische Anliegen legen. Denn seit dem Abgang des Grünen Martin Graf stehen diese kaum mehr auf der Agenda. Mit der Wahl von Erik Schmausser (GLP) haben die Wähler das korrigiert.

Trotzdem darf der neue Stadtrat die SVP nicht abschreiben, denn sie bleibt die grösste Fraktion im Parlament. Die Regierung muss sich also überlegen, wie sie deren Anliegen weiterhin einbindet.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch