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Auf schäbig folgt minimal

Die neuen Veloständer (links) sind minimalistisch gehalten.
Die neuen Veloständer (links) sind minimalistisch gehalten.

Die Stadt hat gehandelt, und doch sind nicht alle happy. Das kam so: An der Landsgemeinde Wülflingen im April monierte ein Quartierbewohner, die vorsintflutlichen Veloständer im Spickel beim Schulhaus Eulach neben dem Lindenplatz seien endlich zu ersetzen. «Sie fallen fast auseinander», klärte er die zuständige Stadträtin Christa Meier (SP) auf. Sein Votum unterstrich die allgemeine Meinung der Wülflinger Bevölkerung, von der Stadt vernachlässigt zu werden.

Meier versprach, sich des Problems anzunehmen. Drei Monate später sind die vor sich hinrostenden Ständer abtransportiert, neue verzinkte Ständer zieren den maroden Platz. Doch sind sie tatsächlich eine Verbesserung? Der Lösung fehlt nun das Dach, und mit lediglich zwölf Einstellständern profitieren nur we­nige Velofahrende.

Felix Landolt, Gemeinderat (SP) und Vorstandsmitglied beim Wülflinger Forum, das die Interessen des Stadtteils vertritt, muss sich auf Anfrage das Lachen verkneifen. Er findet: «die absolute Minimalst­lösung». Immerhin sei sie besser als vorher, denn die alten Ständer waren «kaputt, schmutzig, unbrauchbar». Intervenieren werde das Forum auf die dürftige Erneuerung nicht, denn der Stadtrat habe an der Landsgemeinde ja ver­sprochen, den Lindenplatz ins Sanierungsprogramm auf­zunehmen: «Als Provisorium lassen wir das gelten.»

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