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Der richtige Weg führt an die Urne

Die Wisenthalle platzte am Montag aus allen Nähten. Fast 1000 Stimmberechtigte wollten über die Einzonung des Gewerbegebiets abstimmen. Das Thema bewegt. Die Fronten sind klar, hart und das Dorf ­gespalten. 2017 wurde die Ein­zonung deutlich abgelehnt, allerdings waren mit 488 Personen viel weniger anwesend als am Montag. Die zweite Abstimmung kam dann den Befürwortern ­zugute – allerdings mit knappem Resultat. 2017 waren es 135 Stimmen, die den Unterschied ausmachten, am Montag lediglich 17. Und so wurde der Ruf im Publikum auch schnell laut, die ­Abstimmung zu wiederholen.

Eine Wiederholung gibt es. Und zwar an der Urne. Das hat das Wiesendanger Stimmvolk der GLP zu verdanken, die als Gegnerin schliesslich noch diese Karte aus dem Hut zog. Einige mögen nun genervt und wohl auch müde sein, über dieses Thema immer weiter streiten, diskutieren und abstimmen zu müssen. Doch für Wiesendangen gibt es nach diesen beiden, historischen Gemeindeversammlungen nur noch einen richtigen Weg: den an die Urne. Denn bei einem 1:1 gibt es keinen Gewinner. Egal welches Ergebnis Befürworter und Gegner akzeptiert hätten, es hätte einen fahlen Nachgeschmack behalten. Die Urne wird den Stichentscheid bringen. Dann kann man feiern und Wunden lecken, und Wiesen­dangen kann wiederzum Tagesgeschäft übergehen.

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