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Der Sturmlauf auf Rot-Grün ist ausgeblieben

Die SP hat ihren Sitz im Winterthurer Stadtrat problemlos verteidigt, auch weil die GLP auf der bürgerlichen Seite keine Freunde hat.

Die Winterthurer Stadtratswahl vom letzten Sonntag war in mehrerer Hinsicht ein Spezialfall. Sie kam völlig unerwartet, und die Ausgangslage ohne eine Kandidatur von der bürgerlichen Seite war ein Sonderfall. Hier fünf Rückschlüsse, die sich in Bezug auf die Stadt und die politischen Machtverhältnisse ziehen lassen:

1.Winterthur ist zufrieden. Das zeigt die aussergewöhnlich tiefe Stimmbeteiligung von nur 27,7 Prozent. Sicher gibt es unter den Nicht-Wählerinnen und Nicht-Wählern einen Anteil an Politfrustrierten, die vom ganzen System nichts mehr wissen wollen. Man darf aber davon ausgehen, dass es den meisten, die den Wahlzettel nicht ausgefüllt haben, so gut geht, dass es ihnen schlicht egal war, ob nun ein Sozialdemokrat oder eine Grünliberale in die Stadtregierung einziehen.

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