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Zürich ist Jahre voraus

Im Jahr 2015, mitten in der Winterthurer Hoch-Spar-Phase, löste der damals noch bürgerliche Stadtrat unter grossem Protest die Fachstelle für Gleichstellung auf. Die Begründung war, dass «solche Themen» ohnehin in der Verwaltung verankert sein sollten.

Winterthur hinkt hinterher.

Dass Gleichstellungs-Ziele aber eben nicht einfach über eine Art «unsichtbare Hand» erreicht werden können, zeigen die neuesten Zahlen zum Frauenanteil im Stadt-Kader. Der Anteil sinkt weiter, beim oberen Kader hat das untervertretene Geschlecht in den letzten Jahren sogar kräftig eingebüsst.

In der Stadtzürcher Verwaltung ging man den Themenfächer Gleichstellung hingegen schon vor Jahren proaktiv an. Zahlreiche Massnahmen und Engagements resultierten, sie gehen weit über Quoten hinaus und prägen heute die Mentalität der Verwaltung mit. Winterthur hat diese Jahre ein Stück weit verpasst, die Stadt hinkt hinterher. Tempo ist angesagt.

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