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Das Scheitern der PK-Vorlage war programmiert

Die Rückweisung der Pensionskassenvorlage im Gemeinderat und damit die Verschleppung der dringend nötigen Sanierungsmassnahmen ist das Ergebnis jahrelanger Passivität und Unbelehrbarkeit von Stadtrat und Stiftungsrat.

Politikversagen ist das Schlagwort, das seit dem Entscheid über die Pensionskassenvorlage am Montagabend kursiert. Und es ist sicher nicht falsch. Zwei Jahre nachdem die Pensionskasse der Stadt Alarm geschlagen und ihre finanzielle Schieflage oben auf die Agenda der lokalen Politik gesetzt hat, liegt für ihre Zukunft noch immer keine Lösung vor.

Leidtragende sind die städtischen Angestellten, die sich auf mehrere Jahre mit tieferen Nettolöhnen einstellen müssen. Wie lange es geht, bis Winterthur aus der Pensionskassenkrise findet, ist dabei noch ebenso offen wie die Frage nach der Höhe der Abzüge, die auf den Lohnauszügen landen.

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