Zum Hauptinhalt springen

Der Schutz der Anwohner hat Vorrang

Eine Temporeduktion soll endlich auch auf Kantonsstrassen die Regel sein, wenn es Sicherheit und der Lärmschutz erfordern.

Beim Stichwort Tempo 30 gehen die Emotionen hoch. Da schlagen sich die Einwohner an Informationsveranstaltungen verbal schon mal die Köpfe ein. So etwa in Gachnang, als der Gemeinderat seine Pläne zur Verkehrsberuhigung präsentierte. Da rutschte es aus einem Befürworter heraus: «Wir verrecken langsam an diesem Verkehr.» Und umgehend machten sich die Gegner für einen raschen Transit durchs Dorf stark.

Das Thema ist in vielen Landgemeinden jetzt wieder auf dem Tisch. Nicht selten kommt der Wunsch nach einer Temporeduktion von der Bevölkerung selbst. So will Brütten die flächendeckende Einführung prüfen – auf Anregung der Einwohner. Auch in Wiesendangen setzten sich Einwohner dafür ein. Ende Oktober hat die Gemeinde konkrete Pläne präsentiert. Und in Lindau sind zwei von drei Zonen bereits realisiert. Sogar in der Stadt Winterthur prüft nun der Stadtrat das Temporegime auf der Feldstrasse in Veltheim ein weiteres Mal – auf Druck von Anwohnerinnen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.