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Eine ideale Notengebung gibt es nicht

Farbige Punkte anstatt Noten: Mit einem Systemwechsel in der Bewertung von Prüfungen hat die Primarschule Zinzikon schweizweit Schlagzeilen gemacht. Dabei ändert sich weniger, als Befürworter und Kritiker denken. Einen Versuch ist das Ampelsystem wert.

Wenn es um Noten geht, hat jeder eine eigene Meinung. Eine Ahnung dagegen haben wenige. Das zeigt sich an den Reaktionen auf den Systemwechsel, den die Primarschule Zinzikon beschlossen hat. Ab der vierten Klasse werden Prüfungen in der Oberwinterthurer Schule nicht mehr mit einer Note beurteilt, sondern mit Farbpunkten.

Massgeblich dafür ist die Zielnote, die sich jedes Kinde mit der Lehrerin und den Eltern zu Beginn des Semesters gesetzt hat. Erreicht oder übertrifft es diese Note, bekommt es einen grünen Punkt, liegt es knapp darunter einen orangen, ansonsten sieht es Rot. Im Zeugnis stehen dann wieder Noten, so wie es das Gesetz verlangt.

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