Zum Hauptinhalt springen

Wer Preise verleiht, muss auch Preise erhöhen

Die Stadt Winterthur verleiht der lokalen Klimastreik-Bewegung den Jugendpreis – und setzt sich damit selbst unter Druck.

Die Klimabewegung ist in der bemerkenswerten Situation, dass sie mit ihren Forderungen vielerorts offene Türen eingerannt hat und sich nun gegen die Vereinnahmung durch etablierte Kräfte wehren muss. So lehnte Greta Thunberg am Dienstag den Umweltpreis des Nordischen Rates mit der Begründung ab, dass es keine weiteren Preise, sondern Politiker brauche, die auf die Wissenschaft hören.

Ähnliche Worte wählte die Winterthurer Klimajugend diesen Donnerstag: «Winterthurer Politiker sollten endlich ihre Verantwortung wahrnehmen und Massnahmen ergreifen.» Allerdings nahmen die Klimastreikenden den mit 10000 Franken dotierten vom Stadtrat verliehenen Jugendpreis entgegen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.