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Zwei Fälle von Steuerflucht machen noch keinen Exodus

Der Verlust von 350 Arbeitsplätzen und mutmasslich mehreren Millionen Franken an Firmensteuern trifft Winterthur. Aber es ist zu früh für eine Panikmache.

MeinungMarc Leutenegger

So unterscheiden sich die Perspektiven: Während in Winterthur über den Umzug von Wärtsilä nach Frauenfeld der Katzenjammer ausgebrochen ist (Der Präsident der Handelskammer Thomas Anwander spricht von einer besorgniserregender Situation.), titelt die Thurgauer Zeitung selbstbewusst «Wärtsilä soll erst der Anfang sein.»

Ist das jetztübertriebene Euphorie oder laufen uns die Ostschweizer tatsächlich bald den Rang ab? Fakt ist, der Kanton Thurgau hat im Zuge der Umsetzung der Steuervorlage 17 erst vor eineinhalb Wochen eine Senkung der Gewinnsteuern für Firmen beschlossen. Das Volk folgte der Kantonsregierung deutlich und schlug Warnungen lokaler Exekutivpolitiker in den Wind, die vor einem Verlust von rund 60 Millionen Franken an Firmensteuern gewarnt hatten.

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