Zum Hauptinhalt springen

Zweite Welle in EuropaWas Frankreich, Spanien und Irland besser machen

Die drei Länder haben erreicht, was hierzulande gerade versucht wird: Die Corona-Fallzahlen sinken. Was kann die Schweiz daraus lernen?

Freiwillige unterziehen sich einem Antigentest, um ein Konzert in Barcelona besuchen zu können. (12. Dezember 2020)
Freiwillige unterziehen sich einem Antigentest, um ein Konzert in Barcelona besuchen zu können. (12. Dezember 2020)
Foto: Emilio Morenatti (Keystone)

Inzwischen bekommt die Welt ein Gefühl dafür, warum die Corona-Pandemie in Wellen beschrieben wird. Es ist ein stetes Auf und Ab. Während die Infektionszahlen in der Schweiz auf hohem Niveau stagnieren und in manchen Regionen sogar steigen, sind sie in anderen europäischen Ländern gerade wieder am Sinken: in den einstigen Hotspots Spanien, Frankreich und Irland etwa. Dort hat man mit teilweise strikten Massnahmen ein Abflachen der Kurven erzwungen, weiss allerdings auch, dass diese Entspannung womöglich nicht lange anhält.

In Spanien, das zu Beginn des Herbsts die europaweite Statistik anführte, sinken seit fünf Wochen die Zahlen. Allein in den vergangenen zwei Wochen gingen die Neuinfektionen um 25 Prozent zurück. Momentan meldet das Gesundheitsministerium durchschnittlich 7000 neue Fälle pro Tag. Das entspricht 106 Neuinfektionen pro 100’000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.