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Leitartikel zur Abstimmung Eichwaldhof in WinterthurMit einem Nein wäre niemandem geholfen

Die Bewohner im Schoorenquartier in Oberwinterthur wehren sich vehement gegen den privaten Gestaltungsplan Eichwaldhof, weil sie nicht heute bekommen, was morgen möglich wird: eine quartierverträglichere Verkehrserschliessung. Dass sie protestieren, ist legitim. Ein Nein an der Urne rechtfertigt es trotzdem nicht.

340 Wohnungen im günstigen und mittleren Preissegment: Die geplante Siedlung Eichwaldhof.
340 Wohnungen im günstigen und mittleren Preissegment: Die geplante Siedlung Eichwaldhof.
Visualisierung: PD

«Tatsächlich? Absurd …» So mag reagieren, wer die Zufahrt in die Siedlung Eichwäldli zum ersten Mal auf der Karte sieht. Sie führt im Slalom durchs Quartier: Pappelweg, Pfaffenwiesenstrasse, Ruediweg, Schoorenstrasse und dann endlich, nach 600 Metern: Tegerlooweg. Dabei läge die Lösung scheinbar auf der Hand: ein direkter Abzweiger von der Frauenfelderstrasse her. Das zumindest ist es, was die Anwohnerinnen und Anwohner im Schoorenquartier vehement fordern. Sie haben deshalb das Referendum gegen den privaten Gestaltungsplan Eichwaldhof ergriffen. Nun stimmt am 7. März die ganze Stadt über die geplante Siedlung mit 340 Wohnungen ab.

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