Zum Hauptinhalt springen

Die CDU hat einen neuen VorsitzendenMit Vaters Bergmannsmarke zum Sieg

Armin Laschet triumphiert über Friedrich Merz – nicht zuletzt dank einer persönlichen Geschichte. Doch schon drei Stunden später vergiftet der Wahlverlierer ihm den Sieg.

Hält die Bergmannsmarke seines Vaters in der Hand: Armin Laschet am virtuellen CDU-Parteitag in Berlin (16. Januar 2021).
Hält die Bergmannsmarke seines Vaters in der Hand: Armin Laschet am virtuellen CDU-Parteitag in Berlin (16. Januar 2021).
Foto: Christian Marquardt (EPA, Keystone)

Staunend, fast ungläubig schaute Armin Laschet drein, als sein knapper Sieg feststand. Das Lächeln brauchte einige Sekunden, um sein Gesicht aufzuhellen, Applaus gab es keinen. Die 1000 Delegierten der deutschen Christdemokraten sassen zu Hause, Laschet in einem Studio, das die CDU in Berlin für ihren digitalen Parteitag eigens aufgebaut hatte.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident hatte den Wahlkampf gegen Friedrich Merz und Norbert Röttgen als klarer Favorit begonnen – da lernte Europa die Corona-Gefahr gerade erst kennen. In der ersten Pandemiewelle wuchsen dann aber Zweifel an ihm, weil er erst den Ernst der Lage verkannte und dann wochenlang zwischen Härte und Lockerheit schlingerte. In den letzten Monaten fing sich Laschet aber wieder.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.