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Mode vor dem Mauerfall

In der Planwirtschaft der DDR war Fashion von vorneherein zum Scheitern ­verurteilt – und brachte so die schönsten Skurrilitäten hervor.

Modenschau im Ringmessehaus Leipzig vor der Staatsführung (1967).
Modenschau im Ringmessehaus Leipzig vor der Staatsführung (1967).
Rainer Dorndeck
Den Bedarf nach Jeans versuchte die DDR mit eigenen Marken wie Boxer zu decken.
Den Bedarf nach Jeans versuchte die DDR mit eigenen Marken wie Boxer zu decken.
Keystone
Foto aus einer Frauenzeitschrift.
Foto aus einer Frauenzeitschrift.
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Es gibt ja kaum etwas, das schlechter zusammenpasst als eine kommunistische Diktatur und Mode als Ausdruck von Individualität. Aber Not macht erfinderisch, und genau das machte die Ossi-Teile schliesslich so einzigartig, dass sich sogar die Wessis darum rissen. Über 90 Prozent der in Ostdeutschland produzierten Kleider wurden exportiert. Das durften die Leute im Ausland bloss nicht wissen, vor allem nicht jene in der BRD: So wurden einfach die Etiketten ersetzt, um die wahre Herkunft zu vertuschen. Das ist nur eine von diversen DDR-Mode-Skurrilitäten. Hier sind zum Mauerfall-Jubiläum die kuriosesten:

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