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Mordfall Boppelsen: Drei Verdächtige unter Anklage

Im Zusammenhang mit den Mordfällen von Boppelsen und Utzigen (BE) hat die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich gegen drei Personen Anklage erhoben.

Im Juni 2016 wurde die Leiche eines der Ermordeten in einem Wald bei Boppelsen deponiert.
Im Juni 2016 wurde die Leiche eines der Ermordeten in einem Wald bei Boppelsen deponiert.
Archiv / Michael Caplazi

Die Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich hat beim Bezirksgericht Bülach Anklage gegen drei Personen erhoben. Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilt, wird den Angeklagten vorgeworfen, im Jahre 2016 an der Ermordung von zwei Männern im Kanton Zürich und im Kanton Bern beteiligt gewesen zu sein. Den teilweise geständigen Beschuldigten werden noch weitere Delikte im Vermögensbereich vorgeworfen.

Angeklagt werden ein heute 29-jähriger Transportunternehmer aus Utzigen (BE), seine 28-jährige Ehefrau sowie ein 35-jähriger Garagist aus dem Kanton Solothurn. Den drei Beschuldigten wird vorgeworfen, im Juni 2016 einen 36-jährigen Lastwagenbesitzer aus Bülach ermordet und seinen Lastwagen gestohlen zu haben.

Beschuldigte teilweise geständig

Die Leiche wurde anschliessend in einem Wald bei Boppelsen deponiert. Die Beschuldigten konnten dank intensiven Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft identifiziert und verhaftet werden.

Im Rahmen der Ermittlungen zeigte sich, dass dieselbe Tätergruppe für einen früher begangenen Mord an einem 25-jährigen Mann im April 2016 in Utzigen (BE) verantwortlich ist. Auch bei dieser Tat wurden zwei Fahrzeuge entwendet.

Beiden Opfern wurden Nase und Mund mit Klebeband zugeklebt, so dass sie erstickten.

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, sind die drei Beschuldigten teilweise geständig und befinden sich in Haft. Neben Mord werden ihnen noch weitere Delikte im Vermögensbereich zur Last gelegt. Die Anträge betreffend Strafmass werden anlässlich der Hauptverhandlung gestellt. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

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