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Motorausfall bei der neuen Zürichsee-Fähre

Vom Taufbett zurück in die Werkstatt: Beim neuen Flagschiff der Zürichsee-Fähren AG, der neue «Meilen», ist am Freitagmorgen ein Motor ausgefallen. Der Grund war ein Problem bei der Dieselzufuhr zum Motor.

Das grösste Schiff auf dem Zürichsee: Die neue Zürichsee-Fähre «Meilen» hat ihren Betrieb erst vor wenigen Tagen aufgenommen.
Das grösste Schiff auf dem Zürichsee: Die neue Zürichsee-Fähre «Meilen» hat ihren Betrieb erst vor wenigen Tagen aufgenommen.
Archiv Michael Trost

Ein Einstand nach Mass sieht anders aus: Bei der eben erst eingeweihte Zürichsee-Fähre «Meilen» kam es am Freitagmorgen um 6.30 Uhr auf der Strecke Horgen - Meilen zu einem Zwischenfall – ein Motor fiel aus. Dies, nachdem das 10 Millionen Franken teure Schiff erst am Sonntag den Betrieb aufgenommen hat.

Martin Zemp, der Geschäftsführer der Zürichsee-Fähre Horgen-Meilen AG, bestätigt die Panne an der neuen Fähre: «Einer der zwei Motoren ist ausgefallen». Abklärungen haben ergeben, dass ein Manipulationsfehler schuld an der Panne war. «Bei Unterhaltsarbeiten ist am Donnerstagabend ein Fehler unterlaufen», erklärt Zemp. Die Dieselzufuhr zum Motor habe deshalb nicht optimal funktioniert. Worauf sich der Motor am Freitagmorgen nach kurzer Zeit ausschaltete. Das Problem konnte innert kurzer Zeit behoben werden und die Fähre nahm um 9.30 Uhr ihren Betrieb wieder auf.

Erfahrener Schiffsführer musste es richten

Meldungen, wonach die «Meilen» manövrierunfähig auf dem Wasser getrieben habe und eine andere Fähre die wartenden Autos aufnehmen musste, seien aber falsch. «Ein erfahrener Schiffsführer wurde an Bord gebracht und dieser konnte das Schiff mit einem Motor in Horgen anlegen», erklärt der Geschäftsführer der Zürichsee-Fähre AG. Da vier der fünf Zürichsee-Fähren im Einsatz standen, habe der Vorfall den Betrieb am Freitagmorgen nur wenig gestört. Als einzige Un­an­nehm­lich­keit mussten die Passagiere die Fähre im Rückwärtsgang verlassen, da es aufgrund des Motorenausfalls mit der «falschen» Seite andockte. Eine andere Fähre habe die wartenden Autos dann nach knapp zehn Minuten nach Meilen fahren können.

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