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Nach zwei Monaten aus dem Transit

Voraussichtlich diese Woche darf der letzte von insgesamt 20 kurdischen Geflüchteten in die Schweiz einreisen: der Journalist Mustafa Mamay. Viele der Asylsuchenden kamen Anfang Oktober am Flughafen Zürich an – und verharrten teilweise über 50 Tage im Transitbereich.

Kurde Mustafa Mamay, Mitte, wartet mit den beiden Mädchen Pelin, rechts, und Dicle, links, im Transitbereich des Flughafens in Zürich.
Kurde Mustafa Mamay, Mitte, wartet mit den beiden Mädchen Pelin, rechts, und Dicle, links, im Transitbereich des Flughafens in Zürich.
Keystone

Die meisten Menschen verbringen nur wenige Stunden, vielleicht eine Nacht im Transitbereich des Flughafens Zürich. Daher auch der Name: «trans» und «ire» bedeuten auf Lateinisch «durchgehen» – ein Ort gedacht zum Verweilen, aber auch zum baldigen Verlassen.

Genauso könnte der Transitbereich aber als Nicht-Ort gesehen werden, denn wer hier strandet, ist zwar auf Schweizer Boden, aber nicht wirklich in der Schweiz angekommen.20 kurdische Geflüchtete, die über Südafrika und Brasilien in die Schweiz einreisen wollten, verharrten jedoch bis zu zwei Monaten an diesem Nicht-Ort. Dieses Wochenende erhielt der letzte von ihnen, der Journalist Mustafa Mamay, auch Bescheid, dass er einreisen kann.

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