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Veraltete Schilder für BussenNeue Verbotsschilder könnten das 20-fache an Bussgeldern einbringen

Wer ein Fahrverbot missachtet oder an einem falschen Ort parkiert, kann nicht überall gleich gebüsst werden. Der Grund sind unterschiedlich alte Schilder.

Ein über 35 Jahre altes Verbotsschild im Waldgebiet Niderholz im Zürcher Weinland: Die darauf angedrohte Busse beträgt bis 200 Franken, dabei wären bis 2000 Franken möglich – eigentlich.
Ein über 35 Jahre altes Verbotsschild im Waldgebiet Niderholz im Zürcher Weinland: Die darauf angedrohte Busse beträgt bis 200 Franken, dabei wären bis 2000 Franken möglich – eigentlich.
Foto: Markus Brupbacher

Wie ein roter, dreigeteilter Kuchen sieht das Verbotsschild aus. Es steht im grossen Waldgebiet Niderholz
im Dreieck Marthalen-Rheinau-Flaach. Auch an anderen Orten im Wald stehen solche Schilder. In jedem «Kuchenstück» ist ein Fortbewegungsmittel abgebildet: ein Auto, ein Töffli und ein Töff samt Fahrer. «Verbot für Motorwagen, Motorräder und Motorfahrräder» lautet die offizielle Bezeichnung des Schildes. Die drei Piktogramme wirken etwas altmodisch, wie aus der Zeit gefallen – aber nicht nur sie.

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