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Sport-News heute+++ Golubic steht im Final +++ Federer trifft beim Comeback auf Chardy oder Evans +++ Van der Poel gewinnt Strade Bianche

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Tennis: Golubic steht in Lyon im Final

Viktorija Golubic (28) steht beim WTA-Turnier in Lyon im Endspiel. Die Zürcherin und Nummer 129 der Weltrangliste schlug im Halbfinal die Französin Fiona Ferro (WTA 46) in drei umkämpften Sätzen 4:6, 6:0 und 7:6. Im Final trifft Golubic auf die Dänin Clara Tauson, die Nummer 139 der Welt. (tmü)

In Lyon begann die Reise für Golubic in der Qualifikation, nun steht sie im Endspiel.
In Lyon begann die Reise für Golubic in der Qualifikation, nun steht sie im Endspiel.
Keystone

Skispringen: Rang 7 für das Schweizer Team

Die Schweizer Skispringer haben bei der Nordisch-WM im Teamwettkampf zum Abschluss Platz 7 erreicht. Im Team mit Dominik Peter, Andreas Schuler und Gregor Deschwanden konnte vor allem Leader Simon Ammann überzeugen, er sprang auf 127,5 und 129 Meter. Den Sieg sicherte sich das deutsche Team vor Österreich und Polen. (tmü)

Solide, aber nicht mehr: Das Schweizer Team und Simon Ammann.
Solide, aber nicht mehr: Das Schweizer Team und Simon Ammann.
Keystone

Tennis: Federer spielt beim Comeback gegen Chardy oder Evans
Bereit für seinen ersten Ernstkampf nach über einem Jahr: Roger Federer.
Bereit für seinen ersten Ernstkampf nach über einem Jahr: Roger Federer.
Foto: Tess Derry (Keystone)

Roger Federer trifft bei seinem Comebackturnier in Doha am Montag oder Dienstag nach einem Freilos in der ersten Runde entweder auf Jérémy Chardy (ATP 64) oder den Briten Daniel Evans (ATP 28). Gegen den Franzosen hat er vier von fünf Begegnungen gewonnen, zuletzt in Indian Wells 2018. Die einzige Niederlage erlitt er gegen den 34-Jährigen in Rom 2014. Chardy hat dieses Jahr schon drei Turniere bestritten und sechs Siege errungen, am Australian Open war er gegen Djokovic aber im Startspiel chancenlos.

Gegen den 30-jährigen Daniel Evans hat Federer in drei Partien, alle an Grand-Slam-Turnieren, noch keinen Satz abgegeben. Der Engländer aus Birmingham gewann in Melbourne im Februar sein erstes ATP-Turnier und schlug dabei auch Chardy klar. Am Australian Open scheiterte er dann aber ebenfalls in der 1. Runde. Evans verpasste als Nummer 28 der Weltrangliste die Gesetztenliste nur ganz knapp.

Als Nummer 2 gesetzt

Federer bestreitet sein erstes Turnier seit dem 30. Januar 2020. Er wurde an diesem ATP-250-Turnier in Doha hinter Dominic Thiem an Nummer 2 gesetzt, als Nummer 5 der Weltrangliste. Im Viertelfinal könnte er auf Borna Coric (ATP 26) treffen, im Halbfinal auf Denis Shapovalov (4). Federer traf inzwischen in Doha ein und erklärte über die sozialen Medien, wie sehr er sich auf sein Comeback freue. (rst)

Rad: Van der Poel gewinnt Strade Bianche

Mathieu van der Poel hat den Frühjahrsklassiker Strade Bianche für sich entschieden. Der 26-jährige Belgier attackierte beim 184 km langen Rennen mit Start und Ziel in Siena im Schlussaufstieg und setzte sich von seinen Fluchtgefährten Julian Alaphilippe und Egan Bernal ab. Schweizer konnten beim Schotterrennen in der Toskana nicht um den Tagessieg mitfahren. Stefan Küng attackierte während dem Rennen zwar einmal an der Spitze, die Favoriten liessen den 27-jährigen Thurgauer aber nicht wegziehen. Küng beendete das Rennen mit sechseinhalb Minuten Rückstand auf van der Poel auf dem 34. Rang. (heg)

Snowboard: Zogg auf dem Podest

Julie Zogg erreichte beim Parallel-Riesenslalom im slowenischen Rogla ihren dritten Podestplatz der Saison. Die 28-jährige Sarganserländerin wurde Dritte. Zogg bezwang im kleinen Final die Österreicherin Claudia Riegler um 14 Hundertstel. Gewonnen hat das Rennen Ramona Hofmeister aus Deutschland.

Bei den Männern gab es keinen Schweizer Podestplatz. Nevin Galmarini schied im Viertelfinal aus. Den Sieg sicherte sich der Einheimische Zan Kosir. (heg)

Eishockey: Ex-Lugano-Star Pavelich gestorben

Mit Mark Pavelich ist einer der Helden des «Miracle on Ice» verstorben. Der Amerikaner gewann mit einem Team von Collegespielern 1980 in Lake Placid sensationell die Olympiagoldmedaille, unter anderem nach einem Sieg gegen die übermächtigen Sowjets. Pavelich bereitete das entscheidende Tor von Mike Eruzione vor. Im Jahr danach spielte er für Lugano in der Nationalliga B, später auch kurz für den ZSC. In der NHL bestritt er fast 400 Partien, nach der Karriere hatte er vor allem mentale Schwierigkeiten, wurde depressiv. 2019 wurde er verwahrt, nachdem er einen Nachbar mit einer Metallstange spitalreif geschlagen hatte. Nun verstarb Pavelich 63-Jährig in einem Rehabilitationszentrum. Die Todesursache wird untersucht. (mke)

Langlauf: Fähndrich über 30 km abgeschlagen, Johaug dominiert
Nadine Fähndrich klassierte sich ausserhalb der Top 30.
Nadine Fähndrich klassierte sich ausserhalb der Top 30.
Foto: Dominik Angerer (Freshfocus/Expa)

Nadine Fähndrich lieferte an der Ski-Nordisch-WM über 30 Kilometer keine Glanzleistung ab: Die einzige Schweizerin im Rennen in der klassischen Technik lief nur auf den 38. Rang, das mit mehr als elf Minuten Rückstand auf die überlegene Siegerin Therese Johaug. Die Norwegerin gewann mit einem riesigen Vorsprung von 2:34 Minuten vor ihrer Landsfrau Heidi Weng und der Schwedin Frida Karlsson, die nach dem Rennen wegen Schmerzen im Arm nach einem Sturz ins Krankenhaus gebracht wurde. Johaug holte sich damit ihre vierte Goldmedaille an diesen Titelkämpfen. (lai)

Schwingen: Eidgenössisches findet 2025 in Glarus statt

Glarus hat sich gegen St. Gallen durchgesetzt: Das Eidgenössische Schwing- und Älperfest geht 2025 im Glarnerland über die Bühne. Das hat der Eidgenössische Schwingverband am Samstag in seiner virtuellen Delegiertenversammlung entschieden. Damit findet der Grossanlass erstmals im Kanton Glarus statt. In Mollis werden in vier Jahren über 300'000 Zuschauer erwartet. Das nächste Eidgenössische, Ende August 2022, findet in Pratteln statt. (lai)

Tennis: Djokovic-Rückkehr in Miami nach Verletzungspause

Novak Djokovic steigt nach seiner Bauchmuskelverletzung Ende dieses Monats in den USA wieder ins Turnier-Tennis ein. Der 33-jährige Australian-Open-Sieger kündigte seine Teilnahme am Miami Open an, das vom 24. März bis 4. April stattfindet. Sechsmal gewann Djokovic das Turnier bereits, ebenso oft wie einst Andre Agassi. Im vergangenen Jahr waren die Miami Open wegen der Corona-Pandemie ausgefallen.

Nach Miami soll es für den Weltranglistenersten Djokovic in Monaco und seiner Heimat Serbien weitergehen. Zum Auftakt der Sandplatzsaison will er am Monte-Carlo Masters vom 11. April bis 18. April teilnehmen. Direkt danach stehen die Serbia Open auf Djokovics Programm. (dpa)

Biathlon: Cadurisch überrascht mit starkem Resultat, Eckhoff siegt

Irene Cadurisch ist beim Biathlon-Weltcup in Nove Mesto im Sprint als beste Schweizerin auf den 14. Rang gelaufen. Für die 29-Jährige ist das erst der zweite Top-15-Platz in einem Einzelrennen. Nach einer Strafrunde wies sie am Ende 41 Sekunden Rückstand auf die siegreiche Norwegerin Tiril Eckhoff auf, die ebenfalls einen Fehler schoss. Die Weltmeisterin verwies bei ihrem fünften Sprintsieg in Serie Julia Dzyma aus der Ukraine (+ 9,3 Sekunden) und Lisa Vittozzi aus Italien (+ 15 Sekunden), die beide fehlerfrei geblieben waren, auf die Plätze zwei und drei. Zweitbeste Schweizerin wurde Aita Gasparin auf dem 28. Rang, ihre weiteren Landsfrauen verpassten die Punkteränge.

Im Rennen der Männer ging der Sieg an den Franzosen Simon Desthieux vor dem Schweden Sebastian Samuelsson und dem Deutschen Arnd Peiffer. Bester Schweizer wurde Martin Jäger mit Platz 33. (lai/tmü/dpa)

Irene Cadurisch setzte ein Ausrufezeichen.
Irene Cadurisch setzte ein Ausrufezeichen.
Foto: Christian Manzoni (Freshfocus)
Reiten: Zahl der toten Pferde nach Herpes-Infektionen gestiegen

Die Zahl der toten Pferde nach Herpes-Infektionen bei einem Reitturnier in Valencia ist weiter gestiegen. Nach Angaben des Weltverbandes FEI sind inzwischen neun Fälle bekannt. Der Weltverband berichtet zudem von einer «sehr grossen Anzahl von schweren klinischen Fällen».

Auch die Zahl der Länder mit nachgewiesenen Fällen der Virusvariante EHV-1 ist gewachsen. Neben Spanien und Deutschland sind in Europa auch Belgien, Frankreich und Schweden betroffen. Die Schweiz blieb bislang verschont. (dpa)

Eishockey: Fiala trifft für Minnesota, Meier mit Assist

Kevin Fiala ist beim souveränen 5:1-Sieg von seinem Minnesota gegen Arizona zu seinem siebten Saisontor gekommen. 74 Sekunden vor Schluss markierte der Ostschweizer den Endstand für die Wild.

Kevin Fiala steuerte auch ein Tor zum Sieg bei.
Kevin Fiala steuerte auch ein Tor zum Sieg bei.
Foto: John Locher (Keystone/AP Photo)

Timo Meier skort derweil weiter, bringt seinen San Jose Sharks aber auch weiterhin kein Glück. Bei der 4:5-Niederlage nach Verlängerung gegen die Vegas Golden Knights gelang dem Appenzeller zwar sein achter Skorerpunkt aus den letzten fünf Spielen (Assist zum 1:3). Allerdings gingen die Sharks in vier von diesen fünf Spielen als Verlierer vom Eis.Die Chicago Blackhawks gewannen mit 4:3 n.P gegen die Tampa Bay Lightning.

Die Chicago Blackhawks gewannen dank Philipp Kurashev 4:3 n.P gegen die Tampa Bay Lightning: Der Schweizer verwertete den entscheidenden Penalty. (lai)

Eishockey: Siege für Servette und Lugano

In der National League gestalteten Servette (gegen Gottéron) und Lugano (gegen Bern) ihren Abend siegreich. Die Genfer gewannen 3:0 nach Toren von Rod, Winnik und Asselin. Der zuletzt etwas aufstrebende SC Bern musste das Tessin als Verlierer verlassen. Lugano gewann 4:1, einzig Neuzugang Cory Conacher gelang ein Tor für den SCB. Der Kanadier reüssierte im Powerplay. Servette ist Fünfter, Bern bleibt auf Rang 11. (va)

Tennis: Golubic steht im Halbfinal

Die Zürcherin Viktorija Golubic (WTA 130) hat sich beim WTA-Turnier in Lyon in den Halbfinal gespielt. Sie gewann gegen die Belgierin Greet Minnen (WTA 113) nach 1:41 Stunden 6:3, 7:6 (7:0). Golubic schaffte vor allem durch ihren zweiten Aufschlag die Differenz. Sie gewann fast 70% der Punkte nach zweitem Aufschlag, bei Minnen lag diese Quote nur bei 45%. Golubic wurde zweimal gebreakt. Im Halbfinal trifft die 28-Jährige am Samstag auf die als Nummer 2 gesetzte Französin Fiona Ferro. (va)

Curling: Frauen-WM neu angesetzt

Calgary anstatt Schaffhausen: Die WM der Curlerinnen wurde nach Kanada verschoben und wird vom 30. April bis 9. Mai stattfinden. Zur selben Zeit findet auch die Männer-WM in Calgary statt, die Sportlerinnen und Sportler werden während dem Turnier von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Ursprünglich hätte die Frauen-WM in der Schweiz stattfinden sollen. (va)

Leichtathletik: Sprunger verpasst EM-Final

Titelverteidigerin Lea Sprunger hat sich an ihrem 31. Geburtstag kein Geschenk machen können: Sie verpasste an der Hallen-EM im polnischen Torun die Finalqualifikation über 400 m. In 52,64 Sekunden wurde die Romande in der dritten Halbfinal-Serie Dritte — die ersten zwei kamen weiter. Während praktisch des ganzen Laufes kam es zwischen ihr und der Litauerin Morauskaite zu Rangeleien. Sprunger war nicht mit allzu hohen Erwartungen angereist, zumal mit Femke Bol und Lieke Klaver aus ihrer eigenen niederländischen Trainingsgruppe zwei Kolleginnen starten, die für sie derzeit unerreichbar scheinen.

Einen souveränen Eindruck hinterliess hingegen Ricky Petrucciani, der zwar den Final über 400 m ebenfalls verpasste, aber in 46,76 (Vorlauf) und 46,72 (Halbfinal) zweimal U-23-Schweizer-Rekord lief. Grosses Pech hatte Fünfkämpferin Annik Kälin: Die Bündnerin touchierte im Hürdensprint, der ersten Disziplin, das letzte Hindernis, verspürte danach einen Schlag im Rücken und musste den Wettkampf aufgeben. Der Rücken ist seit Jahren ihre Schwachstelle, trotzdem erzielte sie in dieser Hallensaison schon einen nationalen Rekord. (mos)

An der Hallen-EM in Polen setzte es für Sprunger eine Enttäuschung ab.
An der Hallen-EM in Polen setzte es für Sprunger eine Enttäuschung ab.
Foto: Keystone
Skispringen: Schweizer verpassen Exploit

Es war kein Schweizer Tag beim Springen auf der Grossschanze an der Weltmeisterschaft in Oberstdorf. Gregor Deschwanden erreichte bei einem Wettkampf, der von starkem Schneegestöber während beiden Durchgängen geprägt war, als bester Schweizer den 20. Platz. Für Simon Ammann resultierte der 26. Rang. Gold gewann der Österreicher Stefan Kraft (132,5 und 134 Meter), Silber holte sich Robert Johansson aus Norwegen. Der deutsche Titelverteidiger Markus Eisenbichler belegte nach einem Sturz Rang 17. (dpa)

American Football: Erste schwarze Schiedsrichterin im Einsatz

In der National Football League (NFL) kommt künftig erstmals eine schwarze Schiedsrichterin zum Einsatz. Nachdem am 7. Februar beim Super Bowl Sarah Thomas als erste Frau in der NFL zum Schiedsrichterteam zählte, gab die Liga nun die Nominierung von Maia Chaka bekannt. «Es ist mir eine Ehre, als NFL-Schiedsrichterin ausgewählt worden zu sein», sagte Chaka. «Aber dieser Moment ist mehr als eine persönliche Leistung. Er ist eine Errungenschaft für alle Frauen, für meine Gemeinde und meine Kultur.» (dpa)

Langlauf: Platz 5 für Schweizer Staffel an Nordisch-WM

Die Russen sahen nach der ersten Ablöse wie die lockeren Sieger aus, die Norweger wiederum nach der dritten in dieser Langlauf-Staffel in Oberstdorf. Dann duellierten sich die zwei besten Langläufer der Gegenwart in der finalen Ablöse: Johannes Kläbo und Alexander Bolschunow. Am letzten Aufstieg flog Kläbo davon und zu Gold.

In seinem Rücken hatte die Schweiz lange Chancen auf den Bronzeplatz. Im Finale fehlte Roman Furger die letzte Kraft für den Exploit. Es wurde Platz 5 statt der Coup für das helvetische Quartett, Bronze holte Frankreich. (cb)

Platz 5 in der WM-Staffel: Beda Klee, Jason Rüesch, Roman Furger und Dario Cologna (v. l.) zeigten in Oberstdorf ein starkes Rennen.
Platz 5 in der WM-Staffel: Beda Klee, Jason Rüesch, Roman Furger und Dario Cologna (v. l.) zeigten in Oberstdorf ein starkes Rennen.
Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Ski alpin: Janutin gewinnt Silber an Junioren-WM

Der Bündner Fadri Janutin hat an der Junioren-WM im bulgarischen Bansko Slalom-Silber geholt, einzig der US-Amerikaner Benjamin Ritchie war schneller. Nach dem ersten Lauf hatten die beiden noch zeitgleich geführt, in der Entscheidung verlor Janutin 48 Hundertstel auf den Sieger.

Joel Lütolf, der 20-jährige Luzerner, fiel im zweiten Durchgang von Platz 3 auf 5 zurück. (kai)