Eishockey

Neues Jahr, neues Glück

Mit der Partie beim Tabellenletzten Fribourg startet der EHC Kloten ins neue Jahr. Dabei gibt es für das Team von Pekka Tirkkonen nur noch ein Ziel: Die Qualifikation fürdie Playoffs. Im Vorjahr hat dies Kloten aus einer noch misslicheren Ausgangslage heraus geschafft.

Pekka Tirkkonen (links) musste zum Jahresende mitansehen wie sein Team gegen Genf die siebte Niederlage in Folge kassiert. Nach der Pause hofft der Cheftrainer nun auf neuen Elan.

Pekka Tirkkonen (links) musste zum Jahresende mitansehen wie sein Team gegen Genf die siebte Niederlage in Folge kassiert. Nach der Pause hofft der Cheftrainer nun auf neuen Elan. Bild: Keystone

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Der letzte Schuss im alten Jahr auf das Tor des EHC war einer zu viel. Mit seinem verwerteten Penalty sorgte Servette-Stürmer Noah Rod für den Zusatzpunkt für die Genfer und gleichzeitig für Klotener Tristesse. Das 1:2 nach Penaltyschiessen war die siebte Niederlage im siebten Spiel im Dezember. Trotz des gewonnenen Punktes gegen Servette war der Fall unter den Tabellenstrich die fast logische Konsequenz dieses miserablen Monats.

Neues Jahr, neues Glück. Am 2. Januar beginnt für den EHC bei Fribourg die Mission Playoff-Qualifikation. Etwas Mut könnte Kloten ein Blick in die Vergangenheit geben. Genau vor einem Jahr hatten die Unterländer während der Festtagspause zwar einen Punkt mehr als diesmal auf dem Konto. Aber die Ausgangslage war mit vier Punkten Rückstand auf den Strich weit ungemütlicher als jetzt mit nur einem.

Dank dem etwas glücklichen 5:4-Sieg nach Verlängerung beim SC Bern begann damals im neuen Jahr unter Cheftrainer Sean Simpson die Aufholjagd. Nach 50 Qualifikationsspielen fand sich Kloten auf jeden Fall mit fünf Punkten Vorsprung auf den Strich auf dem 7. Schlussrang.

Cup-Halbfinal am Donnerstag

Kloten-Trainer Pekka Tirkkonen hofft, dass sein Team dank der Pause nun mit neuem Elan in die Meisterschaft zurückkehren wird. Zumal bereits am nächsten Donnerstag der Cup-Halbfinal gegen den HC Lausanne auf dem Programm steht. In diesem Wettbewerb trennen die Unterländer nur noch zwei Siege vom ersten Titel seit dem letzten Meisterjahr 1996.

Doch das Primat liegtvorerst natürlich beim Spiel in Fribourg. Gottéron ist bislang die grösste Enttäuschung dieser Saison und weist bereits 10 Punkte Rückstand auf einen Playoff-Rang auf. Das Duell mit Kloten ist für die Westschweizer irgendwie schon das Spiel der letzten Chance.

Ebenfalls als Tabellenletzter war Fribourg allerdings am 20. Dezember 2016 in die Swiss-Arena gekommen und gewann dann die Partie gleich mit 4:0. Kloten ist also gewarnt. Sonst wird das nichts mit dem ersten Sieg seit dem 8:3 gegen den HC Lugano am 29. November 2016. Dies war übrigens auch die bislang letzte Partie, in der Kloten mehr als zwei Treffer erzielen konnte.

Erstellt: 30.12.2016, 16:41 Uhr

KLOTEN BRAUCHT DRINGEND PUNKTE

Kader. Weiterhin fehlen Tim Ramholt und Daniele Grassi Comeback bei beiden auf Mitte Januar geplant) und Serge Weber (U20-WM). Ebenso Bobby Sanguinetti wegen seiner Hirnerschütterung. Fraglich ist der angeschlagene Roman Schlagenhauf, wogegen Patrick von Gunten vielleicht wieder einsatzfähig ist. Der Vertrag mit dem französischen Verteidiger Kevin Hecquefeuille läuft vorerst bis am 8. Januar weiter.

Formstand. Vor der Festtagspause war die Form mit sieben Niederlagen in Folge miserabel. Mittlerweile hat das Team von Pekka Tirkkonen bereits 108 Gegentreffer kassiert, nur der HC Lugano (118 Gegentore), Fribourg (114 Gegentore) sowie Ambri Piotta (109 Gegentore) sind statistisch noch schwächer. Mit drei erzielten Treffern in drei Partien harzte es zuletzt allerdings auch bei der Offensivabteilung. Die beiden StürmerDrew Shore und James Sheppard konnten am Spengler Cup Spielpraxis sammeln.

Wissenswertes. Bei den bisherigen drei Saisonduellen zwischen Kloten und Fribourg konnte sich bislang immer das Auswärtsteam durchsetzen. Zwei Siegen des EHC steht ein Erfolg von Gottéron gegenüber. Die Bilanz der Zürcher Unterländer in der Fribourger BCF-Arena ist ohnehin nicht schlecht. Von den letzten fünf Duellen dort gewannen die Zürcher Unterländer drei, mit 5:2 auch die erste Partie in der laufenden Meisterschaft. Allerdings spielte damals Tommi Santala noch für Kloten, er erzielte dabei einen Treffer und konnte sich zudem drei Assists gutschreiben lassen.wjs

Statistik. Laufende Qualifikation: Fribourg – Kloten 2:5, Kloten – Fribourg 3:4, Kloten – Fribourg 0:4.

Walter J. Scheibli, ZRZ-Eishockey-Experte.

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