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Optimismus beim Tourismus

Der Tourismus in Schweizer Städten entwickelt sich positiv, jener im Alpenraum bereitet etwas mehr Sorgen. Insgesamt sind die Prognosen optimistisch.

Für die Wintersaison 2014/2015 wird mit rund zwei Prozent mehr Hotelübernachtungen gerechnet als im Vorjahr. Dies zeigen die gestern veröffentlichten Zahlen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco). Die Prognosen zeigten ein «relativ optimistisches Bild», sagt Richard Kämpf, Leiter Tourismuspolitik. Voraussetzung für die optimistische Winterprognose sind aber bessere Schnee- und Witterungsverhältnisse als im Vorjahr. Insgesamt rechnet das Seco für das Tourismusjahr 2015 mit einem Zuwachs der Hotellogiernächte von 2,2 Prozent, wie Kämpf gestern an der Medienkonferenz von Schweiz Tourismus sagte. Die präsentierten Prognosen erstellte das Forschungsinstitut BAK Basel. Gemäss dem Leiter Tourismuspolitik beim Seco wird sich die leichte Erholung der letzten Jahre in den folgenden Jahren fortsetzen – «nicht aber in gleichem Masse». Im Tourismusjahr, das Ende Oktober abgeschlossen wird, nahm die Zahl der Übernachtungen um 0,5 Prozent zu. «Diese Periode war durchzogen, die Rahmenbedingungen waren schwierig», sagte Kämpf. Er verwies etwa auf die ungünstigen Witterungsbedingungen, sowohl im Winter als auch im Sommer. Zudem sei die konjunkturelle Erholung weltweit etwas ins Stocken geraten. Für die Tourismusjahre 2016 und 2017 rechnet das Seco aber wieder mit Wachstumsraten von 1,2 beziehungsweise 1,3 Prozent. Die insgesamt erfreuliche Entwicklung stelle sich aber nicht überall gleich ein, sagte Kämpf. So ist der Städtetourismus in der Schweiz ein regelrechter Wachstumsmotor, wohingegen die Entwicklung im Alpenraum mehr Sorge bereitet.

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