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40 Jahre Longo MaÏ – eine Ausstellung

Die Kooperative Longo Maï entstand in den frühen Siebzigerjahren und blickt auf eine lange Geschichte zurück. Doch die Entstehung der selbstverwalteten Kooperative steht nicht im Zen­trum der Ausstellung in der Roten Fabrik. Der Berner Kurator Andreas Schwab legt den Fokus auf die Gegenwart der Kooperative, in der mittlerweile drei Generationen von Aussteigern und Konsumkritikern zusammenleben. Die Gründungsgeneration kommt ins Pensionsalter, die Jüngeren haben Kinder, die auf den Höfen der Kooperative aufwachsen. Schwab stellt das Leben der «Longos» vor, das aus Handwerk besteht – der Arbeit auf den Feldern und im Wald, dem Spinnen und der Kleiderherstellung, dem Hausbau – und aus politischem Engagement – Longo Maï setzt sich für den Naturschutz ein, für die Rechte von Minderheiten, für den Erhalt von Nutzpflanzenarten und mehr –, er thematisiert die Selbstverwaltung der Gruppe und die Wirtschaftsform, die sie gebildet hat. In der Ausstellung ist ebenso der rosarote Longo-Maï-Traktor zu sehen wie Plakate aus früheren Jahren. In einer Videoinstallation erzählen 60 Mitglieder, was Longo Maï ihnen bedeutet. Heute ist Vernissage. Die Ausstellung in der Shedhalle der Roten Fabrik dauert bis zum 23. März und ist täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Montag und Dienstag geschlossen. (dst)

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